Der VfB Stuttgart beschäftigt sich mit einer Verpflichtung von Dzenan Pejcinovic. Das Interesse am Mittelstürmer des VfL Wolfsburg wurde nun erstmals öffentlich von Sportvorstand Fabian Wohlgemuth bestätigt. Eine schnelle Einigung zeichnet sich allerdings nicht ab. Zwischen den Ablösevorstellungen beider Vereine soll weiterhin eine deutliche Differenz liegen.
Gegenüber dem Zeitungsverlag Waiblingen bestätigte Wohlgemuth, dass Pejcinovic bei den Schwaben auf dem Radar steht. Gleichzeitig verwies der 47-Jährige auf die Vertragssituation des U21-Nationalspielers: „Wir müssen aber seriös bleiben. Der Spieler hat einen Vertrag beim VfL Wolfsburg.“
Pejcinovic: Wolfsburg verlangt 25 Millionen Euro
Pejcinovic ist noch bis 2029 an die Niedersachsen gebunden und absolviert dort derzeit die Saisonvorbereitung. „Er macht die Vorbereitung beim VfL und mehr gibt es zum jetzigen Zeitpunkt nicht zu sagen“, erklärte Wohlgemuth. Für konkrete Spekulationen über einen Wechsel sei es momentan zu früh.
Nach Informationen des Kicker hat Stuttgart bereits 18 Millionen Euro plus Bonuszahlungen für den Angreifer geboten. Wolfsburg soll jedoch mindestens 25 Millionen Euro verlangen. Mit dieser Forderung möchte der VfL mögliche Interessenten offenbar abschrecken und seine starke Verhandlungsposition unterstreichen.
Eine Verpflichtung in dieser Größenordnung würde Pejcinovic zu einem der teuersten Zugänge der Stuttgarter Vereinsgeschichte machen. Mehr als 20 Millionen Euro investierte der VfB bislang lediglich in Deniz Undav und Ermedin Demirovic. Beide wären gleichzeitig Pejcinovics direkte Konkurrenten im Sturmzentrum.
Grundsätzlich sieht Wohlgemuth den Klub auf dem Transfermarkt in einer komfortablen Situation. Stuttgart habe „weder Handlungsdruck noch Verkaufsdruck“ und werde keinen Transfer überstürzen. Dennoch beobachten die Verantwortlichen mögliche Entwicklungen genau.
Planungssicherheit besteht inzwischen bei Angelo Stiller. Die Ausstiegsklausel des deutschen Nationalspielers über angeblich 36,5 Millionen Euro ist abgelaufen. Ein Wechsel wäre damit nur noch bei einem außergewöhnlich hohen Angebot vorstellbar.

