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90PLUS » Schalkes Wundersaison und verfehlte Ziele: Die Tops und Flops der 2. Bundesliga!
2. Bundesliga

Schalkes Wundersaison und verfehlte Ziele: Die Tops und Flops der 2. Bundesliga!

Jakob Peinemann
18.05.26, 16:43
Jakob Peinemann
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Die Saison 2025/26 der 2. Bundesliga steht in den Büchern. Es war eine Saison, die bis zum letzten Spieltag absolute Spannung im Kampf um Auf- und Abstieg bot. Wir blicken auf die Tops und Flops der Saison zurück!

Mit Schalke 04 kehrt eine bekannte Größe in die Bundesliga zurück. Die SV Elversberg hat Geschichte geschrieben und wird im kommenden Jahr zum ersten Mal als Bundesligist im Oberhaus antreten. Der SC Paderborn hat über die Relegation noch die Chance, den Aufstieg zu schaffen. Preußen Münster und Fortuna Düsseldorf hingegen müssen den bitteren Gang in die 3. Liga antreten, während die SpVgg Greuther Fürth in der Relegation gegen RW Essen um den Klassenerhalt kämpfen darf.

Top: Eine perfekte Saison: Schalke stürmt zur Meisterschaft!

Eigentlich ist zur Saison von Schalke 04 schon alles gesagt. Der Aufstieg am 32. Spieltag gegen Düsseldorf, die beste Abwehr der Liga, lediglich eine Heimniederlage und am Ende 70 Punkte. Und trotzdem scheint der Saisonausgang für viele Beobachter normal zu sein. Dass der Verein mit den drittmeisten Mitgliedern in Deutschland wieder in die Bundesliga zurückkehrt, kann ja eigentlich keine Überraschung sein. Betrachtet man jedoch den Weg, den der FC Schalke zurückgelegt hat, ist diese Leistung umso beeindruckender. Letztes Jahr schloss man auf dem 14. Tabellenplatz ab und spielte die schlechteste Saison der Vereinsgeschichte. Zur neuen Saison wurde Miron Muslic zum Trainer ernannt – ein Name, der in der deutschen Fußballlandschaft wohl eher unbekannt war. Der Österreicher schaffte es jedoch von Tag eins an, die gesamte Region anzuzünden und die Schalker Identität vorzuleben – auf und neben dem Platz.

Hervorzuheben ist auch Frank Baumann, der bereits im Sommer neben Muslic einige richtige Entscheidungen auf dem Transfermarkt traf. Als man im Winter Herbstmeister war und die Chance auf den Aufstieg greifbar wurde, verstärkte Baumann den Kader in der Spitze und holte mit Moussa N’Diaye, Adil Aouchiche, Dejan Ljubicic und Edin Džeko vier Schlüsselspieler für die Rückrunde. Ein Meisterstück!

Flop: Düsseldorfs Chaossaison endet mit dem Abstieg

Nach dem katastrophalen Auftritt am letzten Spieltag in Fürth ist es für die Fortuna bittere Gewissheit: Der Verein muss in die dritte Liga absteigen. Und das, obwohl das formulierte Ziel vor der Saison nicht konträrer hätte sein können. Nach dem knapp verpassten Aufstieg 2024, als man in der Relegation scheiterte, und einem sechsten Platz in der vergangenen Saison wollte Daniel Thioune die Fortuna endlich zurück ins Oberhaus führen. Der Saisonstart verlief jedoch sehr durchwachsen: Nach dem achten Spieltag und einer 2:3-Heimniederlage gegen Nürnberg musste Thioune gehen. Es übernahm Markus Anfang, der aus seinen ersten acht Spielen an der Seitenlinie lediglich eines gewinnen konnte. Anfang gelang es zwar, die Mannschaft zwischenzeitlich zu stabilisieren und sie zumindest aus der Abstiegszone zu befreien. Nach einer neuen Niederlagenserie musste aber auch er gehen. Der bereits entlassene Münster-Trainer Alexander Ende übernahm, konnte den Absturz jedoch auch nicht mehr verhindern.

Am Ende ist es ein Versagen auf ganzer Linie: fragwürdige Trainerentscheidungen, ein unausgeglichener Kader, der die Abgänge von Schlüsselspielern aus der Vergangenheit nicht kompensieren konnte, und eine falsche Erwartungshaltung zu Beginn der Saison. Es kommen schwere Zeiten auf die Fortuna zu, denn laut Medienberichten besitzen die meisten Spieler keine Verträge für die dritte Liga. Es bleibt zu hoffen, dass sich der Verein in den kommenden Jahren besser aufstellt und zeitnah in die zweite Bundesliga zurückkehrt.

Fortuna Düsseldorf
Foto: IMAGO

Top: Trotz Umbruch: Elversberg steigt zum ersten Mal auf!

Nachdem die Mannschaft in der vergangenen Saison denkbar knapp in der Relegation scheiterte, prognostizierten viele dem SV Elversberg eine schwierige Saison. Denn neben Erfolgstrainer Horst Steffen verloren sie auch wichtige Leistungsträger wie Fisnik Asllani und Muhammed Damar, die beide nach Hoffenheim zurückkehrten. Der neue starke Mann war Vincent Wagner, der zuvor die Reserve von Hoffenheim in die dritte Liga führte und nun den Umbruch von Elversberg managen sollte. Diesen merkte man den Saarländern jedoch nicht an, denn sie setzten sich die ganze Saison über oben fest. Selbst den Abgang von Toptorjäger Younes Ebnoutalib, der im Winter zu Frankfurt wechselte, kompensierte die Mannschaft von Wagner.

Nach dem 3:0-Erfolg über Preußen Münster steht seit gestern fest: Die SV Elversberg wird der 59. Bundesligist sein und nächste Saison die Bayern, Dortmund und Co. an der Kaiserlinde empfangen. Herzlichen Glückwunsch!

SV Elversberg
Foto: Getty Images

Flop: Absteiger ohne Chance: Bochum und Kiel beenden die Saison im Niemandsland

Mit dem VfL Bochum und Holstein Kiel kehrten zwei Vereine in die Bundesliga zurück, die von Beginn an nicht zu den größten Aspiranten für den direkten Wiederaufstieg zählten. Dennoch verlief die Saison für beide Mannschaften mehr als enttäuschend. Bochum hatte einen miserablen Saisonstart, der den Verein tief in die Abstiegszone riss. Erst die Verpflichtung von Uwe Rösler als neuem Trainer sorgte schließlich für eine relativ sorgenfreie Saison, die im Tabellenmittelfeld endete.

Ebenfalls schwer hatten es die Störche, die erst am 32. Spieltag den Klassenerhalt sichern konnten. Großen Anteil daran hatte Tim Walter, der von Erfolgstrainer Marcel Rapp übernommen hatte. Eine erfolgreiche Saison spielte somit auch Kiel nicht. Für zwei Vereine, die in der Vorsaison noch erstklassig waren, ist Abstiegskampf über den Großteil der Folgesaison eine Enttäuschung.

Top: Aufschwung nach dem Winter: Dresdens furiose Rückrunde

Als Aufsteiger galt Dynamo Dresden für viele als heißer Abstiegskandidat. In den letzten Jahren ist die SGD zur Fahrstuhlmannschaft zwischen zweiter und dritter Liga verkommen. Seit 2011 ist der Verein bereits viermal in die zweite Bundesliga aufgestiegen. Nach der Hinrunde sah es für die Sachsen alles andere als rosig aus. Mit 13 Punkten lag man vier Punkte hinter dem Relegationsplatz. Man verfiel jedoch nicht in Panik. Sportvorstand Sören Gonther hielt am Aufstiegstrainer Thomas Stamm fest und verstärkte den Kader im Winter mit einigen Leihspielern – und das mit Erfolg: Robert Wagner, Thomas Keller, Jason Ceka, Jonas Sterner und Ben Bobzien waren allesamt Stammspieler in der Rückrunde bei Dynamo. Besonders Bobzien stach mit neun Torbeteiligungen in 15 Spielen heraus. Zwar sicherte man sich den Klassenerhalt erst am letzten Spieltag, am Ende erreichte man mit einem Sieg über Kiel den elften Tabellenplatz und Platz vier in der Rückrundentabelle.

Man darf gespannt sein, welche Leihspieler im Sommer womöglich fest verpflichtet werden und wie der Kader für die neue Saison aussehen wird. Das sportliche Fundament, das Dresden in dieser Rückrunde gelegt hat, ist beeindruckend und sollte dazu dienen, sich in Zukunft dauerhaft in der zweiten Bundesliga zu etablieren und das Image einer Fahrstuhlmannschaft abzulegen.

Dynamo Dresden
Foto: IMAGO

Flop: Hertha BSC: Zwischen Ambition und Realität

Auf den ersten Blick ist es angesichts des siebten Tabellenplatzes mit lediglich einem Punkt Rückstand auf Platz fünf etwas hart, von einer enttäuschenden Saison zu reden. Wenn man sich jedoch die Ambitionen des Hauptstadtklubs vor der Saison vor Augen führt, wird schnell klar, dass es eine enttäuschende Saison war. Das ausgerufene Ziel, im dritten Jahr nach dem Abstieg wieder aufzusteigen, wurde doch recht deutlich verfehlt. Zu keinem Zeitpunkt war man ernsthaft ganz vorne dabei. Einerseits war es ein mehr als schwieriger Saisonstart für die Herthaner, die erst am fünften Spieltag ihr erstes Spiel gewinnen konnten. Eine zwischenzeitliche Siegesserie von fünf Partien in der zweiten Liga gegen Ende des Jahres sorgte dafür, dass man nur einen Punkt vom Relegationsplatz entfernt war. Sechs sieglose Spiele darauf ließen jegliche Aufstiegshoffnungen wieder platzen.

Stefan Leitl, Hertha BSC
Foto: Getty Images

Und auch gegen Ende der Saison schien der Hertha die Schärfe zu fehlen. Am letzten Spieltag kassierte man bei den abstiegsbedrohten Bielefeldern eine 1:6-Niederlage. Ein Ergebnis, das die Unzufriedenheit der Fans mit Trainer Stefan Leitl zeigte. Diese forderten nach Abpfiff lautstark seinen Rausschmiss. Mit dem klar wertvollsten Kader der Liga (Quelle: Transfermarkt.de) waren die Erwartungen an Trainer und Mannschaft andere. Man darf gespannt sein, ob Leitl im nächsten Jahr einen weiteren Anlauf nehmen darf. Zumal im Sommer wohl auch der Abgang einiger Leistungsträger anstehen dürfte, was die Aufgabe in der kommenden Saison weiter erschweren wird.

 

 

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