Am Freitag hat Thomas Tuchel seinen Kader für die WM 2026 bekannt gegeben. Der Ex-Coach von Bayern, Chelsea und dem BVB ist aktuell Nationaltrainer in England. Und seine Entscheidungen hinsichtlich des Kaders waren durchaus kontrovers.
So verzichtet Tuchel zum Beispiel auf Trent Alexander-Arnold, Phil Foden, Cole Palmer und Harry Maguire. Seine Argumentation bei diversen Schlüsselspielern war auch nicht immer konsistent.
Deswegen ist die englische Presse nun hart mit ihm ins Gericht gegangen.
Tuchel-Kritik der englischen Medien
Vor allem die Ausbootung von Chelsea Star Palmer sorgt in England für Diskussionen. Der Offensivspieler hatte zuletzt zwar immer wieder kleinere Probleme mit der Leiste, galt aber trotzdem als sicherer Kandidat für die Weltmeisterschaft. Aber: Seine Saison war auch nicht brillant und im Offensivbereich hat England das „Problem“, mehrere Spieler im Kader zu haben, die sich grundsätzlich eher ähnlich sind.

Die Reaktionen in England ließen nicht lange auf sich warten. Die „Sun“ schrieb von einer „Flut an Leaks“, die Fans der Nationalmannschaft geschockt habe. „Wer glaubt, dass dieser englische Kader die Weltmeisterschaft gewinnen kann, sollte sich den Kopf untersuchen lassen“, schrieb Sun-Journalist Charlie Wyett.
Damit noch nicht genug. Auch der Daily Mirror sprach von „knallharten und kompromisslosen Entscheidungen“. Gleichzeitig hieß es dort, Tuchel kümmere sich offenbar wenig darum, „was andere denken“. Wie emotional die Diskussionen inzwischen geführt werden, zeigt auch eine Reaktion des Fußball Portals Transfer News Live. Dort wurde Tuchel sogar als „derzeit meistgehasster Mann in England“ bezeichnet.

