Die WM 2026 steht unmittelbar vor der Tür und die Teams wollen sich bei diesem Turnier von ihrer besten Seite zeigen. Das gilt auch für die Elftal. Die Niederländer haben zwar Ausfälle zu verkraften, aber dennoch einiges vor.
In ihrer Gruppe F bekommt es Oranje unter anderem mit der schwedischen Auswahl zu tun. Auch Japan und Tunesien sind in dieser Gruppe vertreten. Das sorgt dafür, dass die Gruppe durchaus prominent besetzt ist.
Es wird also nicht leicht, sich hier durchzusetzen. Das zeigt sich auch beim Blick auf die Kaderlisten.
Niederlande: Auch ohne Xavi top besetzt
Einer der Schocks im Vorfeld der WM war der Ausfall von Xavi Simons. Der Niederländer in Diensten von Tottenham wird dieses Turnier verpassen und das ist natürlich ein Umstand, der für die Oranje-Auswahl nicht ideal ist.

Aber Sorgen muss man sich um ein Team mit Mats Wieffer, Jurrien Timber, Denzel Dumfries, Frenkie de Jong, Cody Gakpo oder Donyell Malen nun wirklich nicht machen. Auch wenn es überraschend ist, dass Jeremie Frimpong, der Ex-Leverkusener, fehlt.
Der Niederlande-Kader im Überblick
Tor: Bart Verbruggen (Brighton), Mark Flekken (Bayer Leverkusen), Robin Roefs (Sunderland)
Abwehr: Nathan Ake (Manchester City), Virgil van Dijk (Liverpool), Denzel Dumfries (Inter), Jorrel Hato (Chelsea), Jan Paul van Hecke (Brighton & Hove Albion), Jurrien Timber (Arsenal), Micky van de Ven (Tottenham Hotspur)
Mittelfeld: Ryan Gravenberch (Liverpool), Frenkie de Jong (Barcelona), Teun Koopmeiners (Juventus), Noah Lang (Galatasaray), Tijjani Reijnders (Manchester City), Marten de Roon (Atalanta), Guus Til (PSV), Quinten Timber (Marseille), Mats Wieffer (Brighton & Hove Albion)
Angriff: Brian Brobbey (Sunderland), Memphis Depay (Corinthians), Cody Gakpo (Liverpool), Justin Kluivert (Bournemouth), Donyell Malen (AS Roma), Crysencio Summerville (West Ham United), Wout Weghorst (Ajax)
Schweden: Über Umwege qualifiziert
Die Qualifikation der Schweden sorgte für Unruhe. Denn die schwedische Auswahl kam erst über Umwege zu diesem Turnier. Konkret geht es dabei darum, dass man sportlich eigentlich erst keine Chance hatte, wegen des guten Abschneidens bei der vorherigen Nations League dann aber doch wieder in die Verlosung und die Playoffs rutschte.
Und dort weiterkam. Jetzt will das Team um Daniel Svensson, Viktor Gyökeres und Alexander Isak natürlich alles menschenmögliche tun, um am Ende auch in die K.-O.-Runde zu kommen.
Der Schweden-Kader im Überblick
Tor: Viktor Johansson (Stoke City), Kristoffer Nordfeldt (AIK), Jacob Widell Zetterstrom (Derby County).
Abwehr: Hjalmar Ekdal (Burnley), Gabriel Gudmundsson (Leeds United), Isak Hien (Atalanta), Emil Holm (Juventus), Gustaf Lagerbielke (Braga), Victor Lindelof (Aston Villa), Erik Smith (St. Pauli), Carl Starfelt (Celta Vigo), Elliot Stroud (Mjallby), Daniel Svensson (Borussia Dortmund).
Mittelfeld: Taha Ali (Malmö), Yasin Ayari (Brighton), Lucas Bergvall (Tottenham), Jesper Karlström (Udinese), Ken Sema (Pafos), Mattias Svanberg (Wolfsburg), Besfort Zeneli (Union St-Gilloise).
Angriff: Alexander Bernhardsson (Holstein Kiel), Anthony Elanga (Newcastle United), Viktor Gyökeres (Arsenal), Alexander Isak (Liverpool), Gustaf Nilsson (Club Brugge), Benjamin Nygren (Celtic).
Japan: Wieder prominent besetzt
Bei den letzten Turnieren hatten die Japaner immer wieder gute Mannschaften zur Verfügung. Das ist diesmal auch nicht anders. Einige spannende Spieler stehen im Aufgebot, viele davon kennt man aus der Bundesliga. Bayerns Hiroki Ito, Ritsu Doan von Eintracht Frankfurt, Yuito Suzuki aus Freiburg oder Kaishu Sano von Mainz 05 sind hier nur einige Beispiele.

Japan ist technisch versiert, kann schnell umschalten und hat auch physisch nachgelegt. Kurz gesagt: Es ist eine wirklich sehr interessante, prominent besetzte Mannschaft.
Der Japan-Kader im Überblick
Tor: Tomoki Hayakawa (Kashima Antlers), Keisuke Osako (Sanfrecce Hiroshima), Aya Suzuka (Parma Calcio).
Abwehr: Yuto Nagatomo (FC Tokio), Shogo Taniguchi (Sint-Truiden), Ko Itakura (Ajax), Tsuyoshi Watanabe (Feyenoord), Takehiro Tomiyasu (Ajax), Hiroki Ito (Bayern München), Ayumu Seko (Le Havre AC), Yukinari Sugawara (Werder Bremen), Junosuke Suzuki (FC Kopenhagen).
Mittelfeld: Wataru Endo (Liverpool), Junya Ito (Genk), Daichi Kamada (Crystal Palace), Koki Ogawa (NEC Nijmegen), Daizen Maeda (Celtic), Ritsu Doan (Eintracht Frankfurt), Ao Tanaka (Leeds United), Kaishu Sano (Mainz 05), Takefusa Kubo (Real Sociedad).
Angriff: Ayase Ueda (Feyenoord), Keito Nakamura (Stade de Reims), Yuito Suzuki (SC Freiburg), Kento Shiogai (Wolfsburg), Keisuke Goto (Sint-Truiden).
Tunesien: Alles andere als ein Außenseiter
Die Tunesier sind ebenfalls mit Ambitionen angereist. Rani Khedira, Hannibal Mejbri, Ellyes Skhiri, Dylann Bronn, Elias Saad oder Elias Achouri bringen viel Qualität mit. Es sind teilweise durchaus bekannte Namen, wiederum andere Spieler sind eher nicht so prominent. Das heißt aber nichts, denn Tuniesen kann einen interessanten Fußball spielen, der sehr diszipliniert ist und es den Gegnern zu jeder Zeit schwer macht.
Der Tunesien-Kader im Überblick
Tor: Sabri Ben Hessen (Etoile Sahel), Abdelmouhib Chamakh (Club Africain), Aymen Dahman (CS Sfaxien).
Abwehr: Ali Abdi (Nizza), Adem Arous (Kasimpasa), Mohamed Amine Ben Hamida (Esperance), Dylan Bronn (Servette Genf), Raed Chikhaoui (US Monastir), Moutaz Neffati (Norrköping), Omar Rekik (NK Maribor), Montassar Talbi (Lorient), Yan Valery (Young Boys).
Mittelfeld: Mortadha Ben Ouanes (Kasimpasa), Anis Ben Slimane (Norwich City), Ismael Gharbi (FC Augsburg), Rani Khedira (Union Berlin), Mohamed Hadj Mahmoud (Lugano), Hannibal Mejbri (Burnley), Ellyes Skhiri (Eintracht Frankfurt).
Angriff: Elias Achouri (FC Copenhagen), Khalil Ayari (Paris St. Germain), Firas Chaouat (Club Africain), Rayan Elloumi (Vancouver Whitecaps), Hazem Mastouri (Dynamo Makhachkala), Elias Saad (Hannover 96), Sebastian Tounekti (Celtic).

