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90PLUS » Sensation dank Keeper-Oldie! Spanien lässt gegen Kap Verde Federn
WM 2026

Sensation dank Keeper-Oldie! Spanien lässt gegen Kap Verde Federn

Till Gabriel
15.06.26, 20:29
Till Gabriel
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Foto: Getty Images

Die WM 2026 hat ihre erste große Sensation! Europameister Spanien ließ gegen WM-Debütant Kap Verde überraschend Punkte liegen.

Die Ausgangslage vor dem ersten Spiel des Europameisters erinnerte an den WM-Auftakt der deutschen Elf. Auf der einen Seite die Spanier, die – mehr noch als die DFB-Elf – zu den Favoriten zählen, auf der anderen Seite der Neuling Kap Verde. Der Inselstaat ist zum ersten Mal bei einer Endrunde dabei, alleine die Qualifikation ist schon ein großer Erfolg.

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Vozinha herausragend: Spanien mit Problemen gegen Kap Verde

Superstar Lamine Yamal saß nach überstandener Verletzung zunächst nur auf der Bank, auch sein kongenialer Flügelpartner Nico Williams nahm draußen Platz. Mit Spielern wie Rodri, Pedri oder Fabian Ruiz stand beim WM-Favoriten dennoch eine Menge individueller Qualität auf dem Rasen.

Der Klassenunterschied war in der Anfangsphase allerdings nicht sichtbar, weil die Iberer ihre spielerische Klasse gegen leidenschaftliche Kapverdier nur punktuell unter Beweis stellen konnten. Kap Verde verteidigte diszipliniert und kam zu einigen aussichtsreichen Umschaltmomenten, die sie allerdings nicht sauber ausspielen konnten.

Nach der überschaubaren Anfangsphase erhöhte Spanien den Druck und kam nach der Trinkpause besser ins Spiel. Zu den gefährlichsten Szenen kam der Europameister, wenn Rodri oder Fabian auf links den hinterlaufenden Marc Cucurella in Szene setzten. Der Bald-Madrilene lief auch in der 36. Minute in den Rücken der Abwehr und legte nach Rodris Chip per Kopf für Ferran Torres quer, der aus kurzer Distanz aber nur die Latte traf. Den zweiten Versuch durch Mikel Oyarzabal parierte Vozinha stark.

Der Keeper von Kap Verde geriet in der Schlussphase des ersten Durchgangs immer mehr in den Fokus. Einen weiteren Abschluss wehrte der Schlussmann souverän ab und sorgte mit weiteren starken Paraden dafür, dass sein Team die erste Druckphase der Spanier überstand und mit einem 0:0 in die Halbzeit ging.

Vozinha
Foto: Getty Images

Yamal belebt Seleccion, Kap Verdes Bollwerk hält

Nach Wiederanpfiff bot sich den Zuschauern in Atlanta ein ähnliches Bild wie vor der Pause. Spanien drückte Kap Verde weit in die eigene Hälfte und erspielte sich fast im Minutentakt Chancen. Richtig zwingend waren die allerdings zu selten und wenn doch, war Vozinha zur Stelle. Der 40-Jährige verhinderte gegen den Kopfball von Fabian Ruiz erneut den Rückstand und war auch in der Strafraumbeherrschung fehlerfrei.

Nach 71 Minuten hatte de la Fuente genug gesehen und verhalf Yamal zu seinem WM-Debüt. Arsenals Allzweckwaffe Mikel Merino kam ebenfalls in die Partie. Um ein Haar hätten die beiden Joker gleich zugeschlagen, doch nach einer feinen Einzelaktion des Barca-Dribblers schloss Merino zu unplatziert ab (73.).

Mit Yamal kam neuer Schwung in den phasenweise lethargischen Auftritt des Europameisters, das Spiel entwickelte sich in der Schlussphase jedoch zu einem Wettlauf gegen die Zeit. Kap Verde hatte die Sensation vor Augen, Spanien versuchte, den Führungstreffer gegen das Bollwerk zu erzwingen. Cucurellas Kopfball aus kurzer Distanz war zu lasch, um Vozinha zu überwinden (82.).

Kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit setzte der ebenfalls eingewechselte Dani Olmo Oyarzabal in Szene, der Schuss des Angreifers wurde von Innenverteidiger Pico in höchster Not jedoch noch über die Latte gelenkt. Um ein Haar hätte das Spiel noch eine irre Wendung genommen. Bei der ersten Ecke der Kapverdier kam Telmo Arcanjo völlig frei zum Kopfball, zielte aber zu zentral auf Unai Simon (90+1.).

Doch auch ohne Lucky Punch war die Freude beim Inselstaat niedrig. Mit dem ersten torlosen Spiel der laufenden WM trotzte Kap Verde dem Europameister tatsächlich einen Punkt ab.

Lamine Yamal
Foto: Getty Images

Spielschema

Spanien: Unai Simon – M. Llorente, Cubarsi, Laporte, Cucurella – Rodri (87. Williams), Fabian (71. Merino), Ferran Torres (81. Olmo), Pedri, Gavi (71. Lamine Yamal) – Oyarzabal

Kap Verde: Vozinha – Moreira, Sidny (76. Joao Paulo), Pico, Diney – Laros Duarte (61. Deroy Duarte), Kevin Pina, Ryan Mendes, Jamiro Monteiro (79. Arcanjo), Jovane Cabral (61. Semedo) – Dailon Livramento (61. da Costa)

THEMENKap VerdeSpanien
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