90PLUS - Aktuelle Fußball News90PLUS - Aktuelle Fußball News90PLUS - Aktuelle Fußball News
  • WM 2026
    • WM Wettanbieter
    • Nationalelf
  • Sportwetten
    • Wetten ohne LUGAS
    • Wetten ohne OASIS
    • Neue Wettanbieter
    • Wetten ohne Steuer
  • Transfer News
  • Bundesliga
  • Premier League
90PLUS - Aktuelle Fußball News90PLUS - Aktuelle Fußball News
  • WM 2026
    • WM Wettanbieter
    • Nationalelf
  • Sportwetten
    • Wetten ohne LUGAS
    • Wetten ohne OASIS
    • Neue Wettanbieter
    • Wetten ohne Steuer
  • Transfer News
  • Bundesliga
  • Premier League
90PLUS » 57 Minuten mit Luka Modric: Der letzte Tanz beginnt mit einem folgenschwerem Fehler
WM 2026

57 Minuten mit Luka Modric: Der letzte Tanz beginnt mit einem folgenschwerem Fehler

Philipp Overhoff
17.06.26, 23:47
Philipp Overhoff
TEILEN
Kommentare
Luka Modric
Foto: Getty Images

Luka Modric ist seit 2006 Nationalspieler, hat beinahe 200 Länderspiele absolviert und bestreitet bei der WM in Nordamerika sein zehntes und aller Voraussicht nach letztes großes Turnier. Doch wozu ist der 40-Jährige noch imstande?

Gleich zum Auftakt sah sich Modric mit der womöglich schwersten Aufgabe im Nationalmannschaftsfußball konfrontiert. Das englische Mittelfeldtrio aus Declan Rice, Elliot Anderson und Jude Bellingham ist im Schnitt 16 Jahre jünger und sucht in puncto Physis und Athletik womöglich weltweit seinesgleichen. Kann Modric, der nie besonders körperlich war und längst nicht mehr über sein Tempo kommt, da noch mithalten?

Jetzt reinhören: WM-Wecker – Der Daily Podcast zur WM 2026!

Die Antwort lautet: Ja, er kann. Doch sie kommt nicht ohne eine Einschränkung aus. Vor der Partie bezeichnete TV-Experte Christoph Kramer Modric im ZDF als „einen Superstar ohne Allüren“ und ergänzte einen Satz, der ihm nur wenige Minuten später auf die Füße fallen sollte: „Ich kann mich in 20 Jahren an keinen Fehler von ihm erinnern.“

Nach nur neun Minuten belehrte ihn der kroatische Kapitän eines Besseren. Im Anschluss an eine englische Ecke ging Modric im eigenen Strafraum äußerst ungeschickt zu Werke und brachte Noni Madueke beim Versuch, den Ball wegzuschlagen, unglücklich zu Fall. Die logische Folge war ein Elfmeter für die Three Lions, den Harry Kane im zweiten Anlauf zum 1:0 verwandelte.

Luka Modric: 100 Prozent Passquote, aber ohne die großen Akzente

Damit war die Ausgangslage für die verbleibenden 80 Minuten klar: England zog sich zumindest phasenweise tief in die eigene Hälfte zurück und überließ den Kroaten bereitwillig den Ballbesitz. Modric sollte daher eine Schlüsselrolle zukommen. Als nominelles Herzstück der Mannschaft pendelte er zwischen Achter- und Zehnerposition hin und her. So richtig fand der Milan-Star jedoch nicht in die Partie.

Die Schützlinge von Thomas Tuchel waren sichtlich darum bemüht, den kroatischen Spielaufbau in die Hände der defensiven Dreierkette zu legen. Modric hielt sich meist in etwas offensiveren Zwischenräumen auf und konnte zunächst nicht den erhofften Einfluss entfalten.

So war es auch kein Zufall, dass der Ausgleich zum 1:1 ohne Beteiligung des Weltfußballers von 2018 fiel. Supertalent Luka Vuskovic eroberte den Ball in der englischen Hälfte und leitete ihn auf Petar Sucic weiter, der wiederum Martin Baturina in Szene setzte. Der 23-Jährige, der in Kroatien als eines der vielversprechendsten Talente der vergangenen Jahre gilt, deutete sein enormes Potenzial an und traf aus 18 Metern mit einem traumhaften Linksschuss ins linke Kreuzeck.

Das nur sechs Minuten später folgende 1:2 erlebte Modric ebenfalls als Zuschauer. Nach einer einstudierten Eckenvariante kam Kane völlig unbedrängt in zentraler Position zum Kopfball und nickte mühelos zur erneuten englischen Führung ein. Doch auch diesmal hatte Kroatien die passende Antwort parat: MLS-Legionär Petar Musa sorgte wenige Sekunden vor dem Pausenpfiff für das 2:2.

Modric selbst konnte im ersten Durchgang nicht die ganz großen Akzente setzen. Insgesamt verzeichnete er lediglich 26 Ballkontakte, präsentierte sich dabei aber als die gewohnte Passmaschine: Alle 22 Zuspiele fanden einen Mitspieler.

Der Arbeitstag endet unerwartet früh

Die zweite Halbzeit begann, wie die erste geendet hatte: ohne Luka Modric im Mittelpunkt – und mit einem Tor. Jude Bellingham brachte den Vize-Europameister von 2024 zum dritten Mal in Führung. Somit sahen sich die „Feurigen“ erneut unter Zugzwang.

Dennoch waren es die Three Lions, die weiterhin das Heft des Handelns in der Hand hielten. Innerhalb weniger Minuten boten sich dem Titelfavoriten gleich mehrere hochkarätige Chancen auf das 4:2. An der Tatsache, dass Kroatien in dieser Phase völlig der Zugriff fehlte, konnte auch Modric nichts ändern.

Ganz im Gegenteil: Nach nur 58 Minuten war sein Arbeitstag überraschend früh beendet. Trainer Zlatko Dalić nahm seinen Leitwolf vom Feld und brachte stattdessen Mateo Kovacic. Wie also lässt sich der erste Auftritt bei Modrics mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit letzter Weltmeisterschaft bewerten?

Luka Modric
Foto: Getty Images

Das Fazit fällt gemischt aus. Der Superstar agierte gewohnt ballsicher und hatte auch in der Rückwärtsbewegung den einen oder anderen anständigen Moment. Trotzdem gelang es ihm nicht, seiner Mannschaft sowohl mit als auch gegen den Ball die nötige Struktur zu verleihen. Überstrahlt wurde Modrics Leistung selbstverständlich vom folgenschweren Foulspiel, das zum frühen 0:1 führte. Eine gute oder gar befriedigende Note rechtfertigt dieser Auftritt daher nicht.

Diese Erkenntnis bedeutet jedoch nicht, dass die Zeit des Altmeisters vorbei ist. Schon die kommenden Duelle gegen Panama (24. Juni) und Ghana (27. Juni) dürften dem Regisseur deutlich eher entgegenkommen. Man kann sich sicher sein, dass Modric bei seinem letzten Tanz auf der großen Weltbühne auch weiterhin den Rhythmus des Spiels diktieren wird.

THEMENEnglandFIFAkroatienLuka ModricWM 2026
Teile diese News
Facebook Email Copy Link Print

Newsticker

12:00
Verpokert? Erster Klub erkundigt sich nach Atubolu
11:29
Fix: Real schnappt sich den nächsten Premier-League-Star!
11:00
Resümee zum 1. Spieltag der WM: Die ersten Lehren des Turniers
10:00
Liverpool-Star im Visier: Inter mit erstem Angebot
09:54
Ronaldo gegen Kongo: Wenn der Star zum Problem wird
90PLUS Logo 90PLUS Logo
  • Über 90PLUS
  • Impressum
  • Nutzungsbedingungen
  • Datenschutzerklärung
Copyright 2026
90PLUS Logo 90PLUS Logo
Welcome Back!

Sign in to your account

Username or Email Address
Password

Lost your password?