Diskussion beendet: Ein Wechsel von Rani Khedira zu Borussia Mönchengladbach ist laut BILD-Informationen endgültig vom Tisch. In den Gesprächen zwischen dem 32-Jährigen und den Fohlen konnte keine Einigung erzielt werden. Der Mittelfeldspieler wird damit auch kommende Saison für Union Berlin auflaufen.
Aufatmen also bei den Eisernen. Khedira ist unumstrittener Führungsspieler in Berlin-Köpenick und bekleidet dort auch die Rolle des Kapitäns. Der 32-Jährige spielt seit 2021 in der Hauptstadt und besitzt dort Berichten zufolge noch einen Vertrag bis 2027. Den wird er aller Voraussicht nach auch erfüllen, über einen potentiellen Flirt mit einem anderen Verein ist nichts bekannt.
Konkrete Vorstellungen wie es mit seiner Karriere weitergehen soll, hat Khedira bereits. Der Sechser will seine Profi-Karriere noch zwei bis drei Jahre fortsetzen, und damit idealerweise seinen Vertrag noch einmal zu den richtigen Konditionen verlängern. Dass er auch im fortgeschrittenen Alter ein wichtiger Spieler auf gutem Bundesliga-Niveau sein kann, stellte der Bruder von Weltmeister Sami Khedira deutlich unter Beweis.
Verlängert Khedira seinen Vertrag bei Union längerfristig?
Neben seiner Laufstärke, dem Zweikampf- und Pressingverhalten überzeugte der Führungsspieler auch durch Torgefahr. Fünfmal knipste Khedira und stellte damit eine neue persönliche Bestmarke auf: So häufig hatte er bis dato noch nie in einer Saison getroffen.

Entscheidend für die zukünftige Beziehung zwischen Union und Khedira werden sicherlich die Gespräche zwischen dem Spieler und Neu-Trainer Marco Lustrinelli. Setzt der 50-jährige Schweizer und ehemaliger Meistertrainer des Schweizer-Überraschungs-Champion FC Thun weiter auf den 32-Jährigen als Taktgeber im Mittelfeld, stehen die Chancen auf eine Vertragsverlängerung sicherlich nicht schlecht.
Momentan weilt Khedira noch mit der tunesischen Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada. Allerdings dürfte der Mittelfeldspieler bald wieder genug Zeit für Gespräche und Verhandlungen haben. Tunesien ist nach zwei deutlichen Niederlagen aus den ersten beiden Partien bereits aus dem Turnier ausgeschieden. Im letzten Gruppenspiel gegen die Niederlande geht es für Khedira und Co. nur noch darum, sich anständig von der größten Bühne des Fußballs zu verabschieden.

