Es gibt Niederlagen, die sich wie Siege anfühlen. Deutschland erlebt das gegen Ecuador hautnah: 1:2 verloren, aber dennoch Gruppensieger der Gruppe E. Was sagt das über das DFB-Team?
Das Spiel: gut begonnen, schlecht beendet
Sané nach zwei Minuten – das war das Deutschland, das man sich erhofft hatte. Schnell, direkt, torgefährlich. Doch Angulo antwortete in der 9. Minute und Ecuador übernahm das Mittelfeld. Plata in der 78. Minute war kein Zufall – das war das Ergebnis eines Teams, das die Kontrolle verloren hatte.
Das Paradox: Niederlage, aber Gruppensieger
Die anderen Ergebnisse in Gruppe E sorgten dafür, dass Deutschland trotz der Niederlage als Erster abschließt. Als Gruppenerster hat man den etwas leichteren Weg in der K.o.-Runde. Aber es verdeckt etwas: Deutschland hat in diesem Turnier noch nicht überzeugt.
Peckers Urteil: Potenzial vorhanden – noch nicht ausgeschöpft
Deutschland hat Spieler, die Spiele entscheiden können: Sané, Havertz, Müller. Aber die Mannschaft braucht klarere Struktur und mehr Mut in der Vorwärtsbewegung. Das Potenzial ist da – ob es abgerufen wird, entscheidet die nächste Runde.

