Alejandro Garnacho erlebte eine durchwachsene Saison bei Chelsea und könnte nach nur einem Jahr weiterziehen.
Wie der italienische Transferreporter Alfredo Pedullà berichtete, wird er erneut mit einem Wechsel in die Serie A in Verbindung gebracht. Demnach habe die AS Roma bereits bei Chelsea angefragt, ob der bis 2032 (!) gebundene Garnacho auf Leihbasis zur Verfügung stünde. Erst im vergangenen Sommer wechselte er für und 46 Millionen Euro Ablöse von Manchester United zu den Blues, konnte aber in 43 Pflichtspielen nur selten überzeugen.
Zwar erzielte der nicht in den WM-Kader berufene Argentinier acht Tore, die Hälfte davon stammt aber aus Pokalspielen gegen unterklassige Gegner. In der Premier League und Champions League tauchte er zumeist unter, stand damit aber nicht alleine da. Chelsea legte nämlich ein katastrophales zweites Halbjahr mit mehreren Trainerwechseln hin und verpasste sogar die Qualifikation für die internationalen Wettbewerbe.
AS Roma: Garnacho gilt als Alternative zu Greenwood
Nun soll unter Trainer Xabi Alonso der Neuaufbau erfolgen. Ob Garnacho eine Rolle spielen soll, ist noch nicht bekannt. Klar ist, dass der mit einer hohen Geschwindigkeit und Zug zum Tor ausgestattete 22-Jährige durchaus die Fähigkeiten besitzt, um Chelsea weiterhelfen zu können. Zuletzt rief er sie allerdings nur selten ab und geriet daher auch schon bei Manchester United unter Rúben Amorim aufs Abstellgleis.
Als mögliche Wechseloption galt lange die SSC Napoli, ehe am Ende der Schritt nach London erfolgte. Nun könnte es Garnacho im zweiten Anlauf in die Serie A ziehen. Die AS Roma suche nämlich intensiv nach einem offensiven Flügelspieler. Die erste Wahl sei Mason Greenwood von Olympique Marseille, dessen Verpflichtung sich angesichts der geförderten Entschädigung von 50 Millionen Euro sowie des hohen Salärs als schwierig gestaltet.

Einfacher finalisieren lassen würde sich wohl eine Garnacho-Leihe mit möglicher Kaufoption, falls dieser bei Chelsea aussortiert werden sollte. Inwieweit der Spieler selbst zu einem Engagement bei der erstmals seit sieben Jahren für die Champions League qualifizierten Roma steht, ist allerdings nicht bekannt.
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