Nach dem Spiel um Platz drei endet die Ära von Didier Deschamps als Frankreich-Trainer. Zinédine Zidane steht bereit.
Nach dem Halbfinal-Aus gegen Spanien bei der Weltmeisterschaft 2026 verpasst Deschamps den erhofften Abschied im Finale und wird stattdessen am Samstag im Spiel um Platz drei gegen England letztmals an der Seitenlinie der Équipe Tricolore stehen. Während Deschamps seine seit 2012 andauernde Amtszeit beendet, ist die Nachfolgeregelung längst geklärt.
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Wie RMC Sport berichtet, steht Zinédine Zidane unmittelbar vor der Unterzeichnung seines Vertrags als neuer Nationaltrainer. Demnach ist das Arbeitspapier bereits ausgearbeitet, die Unterschrift soll spätestens bis zum 21. Juli erfolgen. Die offizielle Vorstellung des Weltmeisters von 1998 wird wenige Tage nach dem Ende der WM erwartet.
Zidane übernimmt erstes Traineramt seit Real-Abschied
Zidane soll seine neue Aufgabe mit einem deutlich größeren Trainer- und Betreuerstab antreten als sein Vorgänger. Laut dem Bericht plant der Franzose, rund 25 Mitarbeiter mitzubringen. Zudem soll der Staff diverser aufgestellt werden, wobei insbesondere ein höherer Frauenanteil vorgesehen ist.
Mit der Verpflichtung Zidanes würde der französische Verband einen der erfolgreichsten Trainer der vergangenen Jahre gewinnen. Der 54-Jährige betreute zwischen 2016 und 2018 sowie erneut von 2019 bis 2021 Real Madrid. In dieser Zeit führte er die Königlichen unter anderem zu drei Champions-League-Titeln in Folge sowie zu zwei Meisterschaften in La Liga. Seit seinem Abschied aus Madrid im Sommer 2021 war Zidane ohne Traineramt und galt über Jahre hinweg als Wunschkandidat für die Nachfolge von Deschamps bei der französischen Nationalmannschaft.

Der ehemalige Mitspieler Zidanes gewann 2018 mit Les Bleus den WM-Titel in Russland und verpasste die Titelverteidigung 2022 in Katar erst im Finale gegen Argentinien. Beim Turnier in den USA, Mexiko und Kanada galt die Auswahl um Superstar Kylian Mbappe und Weltfußballer Ousmane Dembele erneut als Top-Favorit, zeigte beim 0:2 gegen Europameister Spanien aber eine schwache Leistung und muss sich daher mit dem Spiel um Platz drei zufrieden geben.

