RB Leipzig hat Flügelspieler Yan Diomandé an Real Madrid abgegeben. Die Ablöse für den 19-jährigen Ivorer beträgt rund 125 Millionen Euro und kann mit Bonuszahlungen auf bis zu 140 Millionen Euro steigen. Es ist der teuerste Verkauf der Leipziger Vereinsgeschichte. Der Wechsel wurde am 5. August 2026 offiziell.
Die Ausgangslage
Leipzig konnte den Shootingstar trotz laufenden Vertrags nicht halten. Real Madrid trieb die Verpflichtung über Wochen voran und setzte sich gegen die interessierte Konkurrenz durch. Für die Sachsen bedeutet der Transfer eine Rekordeinnahme, sportlich jedoch den Verlust ihres auffälligsten Offensivspielers. Der Deal zählt zu den höchsten Ablösesummen, die je für einen Profi aus der Bundesliga gezahlt wurden.
Der Hintergrund: Vom Leganés-Zugang zum Rekordverkauf
Erst 2025 war Diomandé für eine Ablöse im Bereich von 20 Millionen Euro vom FC Leganés nach Leipzig gekommen. In seiner ersten Saison in der Bundesliga verbuchte der Offensivspieler zwölf Tore und neun Vorlagen in 33 Pflichtspielen. Von der nun erzielten Wertsteigerung profitiert auch Leganés, das den Berichten zufolge über eine Weiterverkaufsbeteiligung fünf Prozent des Gewinns erhält.
Für Real Madrid zählt der Transfer zu den teuersten der Vereinsgeschichte. Zugleich gilt die Summe als Rekordablöse für einen afrikanischen Spieler. Diomandé unterschrieb bei den Königlichen einen langfristigen Vertrag.
Wie es weitergeht
Leipzig muss den Abgang seines Schlüsselspielers auf dem Transfermarkt auffangen und verfügt dank der Rekordeinnahme über entsprechenden Spielraum. Ob und wie zügig der Klub nachlegt, ist zum aktuellen Zeitpunkt offen. Sportlich verliert Leipzig Tempo und Torgefahr auf den Flügeln, während Real seinen Offensivkader um ein junges Talent erweitert, das die Sachsen erst vor einem Jahr verpflichtet hatten.

