Der Wechsel von Fisnik Asllani von der TSG Hoffenheim zu RB Leipzig ist Berichten zufolge geplatzt. Der Angreifer bleibt demnach beim Kraichgau-Klub, nachdem sich Leipzig aus dem weit fortgeschrittenen Transfer zurückgezogen habe. Über die Gründe kursieren unterschiedliche Darstellungen; eine offizielle Stellungnahme der beteiligten Klubs steht noch aus.
Die Ausgangslage
Den Berichten zufolge hatte RB Leipzig Asllani als Offensivverstärkung verfolgt, der Deal galt zwischenzeitlich als weit gediehen. Als Gründe für das Scheitern werden je nach Quelle medizinische Bedenken bei der ärztlichen Untersuchung in Leipzig sowie eine abgelaufene Ausstiegsklausel genannt. Belastbar bestätigt ist bislang lediglich, dass der Wechsel nicht zustande kommt und der Angreifer vorerst in Hoffenheim bleibt.
Der Hintergrund: Leipzigs Suche geht weiter
Für RB Leipzig bedeutet das Aus die Fortsetzung der Suche nach einer Offensivlösung. In den Berichten werden weitere Kandidaten genannt, unter anderem Profis von RC Straßburg. Auch ein erneutes Interesse anderer Bundesligisten an Asllani wird nicht ausgeschlossen. Für Hoffenheim wiederum bleibt ein Angreifer im Kader, dessen Zukunft zuletzt offen erschien.
Was noch offen ist
Solange eine offizielle Bestätigung der Klubs aussteht, sind das Scheitern und die genannten Gründe als Berichtsstand einzuordnen. Ob Leipzig eine Alternative verpflichtet und ob Asllani den Klub in diesem Sommer noch verlässt, war zum Redaktionsschluss offen. Für beide Vereine hängt der weitere Verlauf vom Restverlauf des Transferfensters ab, das in wenigen Wochen schließt.

