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90PLUS » Ermittlungen gegen Fulham? Seri-Transfer unter der Lupe
Fußball News

Ermittlungen gegen Fulham? Seri-Transfer unter der Lupe

Julius Eid
04.12.18, 14:20
Julius Eid
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Photo by Brynn Lennon / Getty Images Sport 

Im Sommer hat Aufsteiger Fulham ganz schön zugeschlagen. Unter Anderem Weltmeister André Schürrle wurde vom BVB für zwei Jahre ausgeliehen. Dazu durchaus begehrte Spieler verpflichtet. Wie eben Jean-Michael Seri. Der 27-Jährige von der Elfenbeinküste wurde allerdings nicht als einziger aus Nizza nach London geholt. Mit ihm gemeinsam wechselte auch Verteidiger Maxime Le Marchand zu den Cottagers. Und genau dieses „Paket“ sorgt nun für Diskussionen, berichtet der Telegraph.

Mehrere Klagen

Der Transfer der beiden Spieler soll Fulham um die 25 Millionen Pfund gekostet haben. Interessant hierbei: Marchand soll 15 Millionen und Seri nur 10 Millionen gekostet haben. Eine komische Aufteilung. So ist Seri jünger, hatte mehr Vertragslaufzeit und war sogar bei großen Vereinen wie dem FC Barcelona im Gespräch. Deshalb hat der Spieler selber schon gegen Nizza geklagt. Aufgrund der falschen Herabstufung seines Verkaufswertes wurde er um eine Bonuszahlung betrogen. Ein guter Grund also, um die Summen in diesem Transferpaket so aufzusplitten wie geschehen. Doch die Geschichte geht noch weiter. Denn nicht nur Seri klagt. Auch die früheren Vereine Seris an der Elfenbeinküste fühlen sich betrogen. So gingen ihnen durch den geringen Verkaufspreis auch Gewinnbeteiligungen verloren.

Bosman-Anwalt schreibt der FA

Diese beiden Vereine, namentlich ASEC Mimosas ( Ein großartiger Name für einen Verein der klagt) und Centre Domoraud Cyrille, haben sich also auch einen Anwalt genommen. Und dieser ist kein Unbekannter in der Fußballwelt. Der Belgier Jean-Louis Dupont hatte in den Neunzigern großen Anteil am revolutionären Bosman-Urteil. Und genau dieser Dupont ist der Meinung, dass Nizza keinesfalls allein gehandelt habe. Seiner Einschätzung nach, sei ein solcher Transfer nur möglich gewesen, weil auch Fulham eingeweiht war. Diese Einschätzung teilte er nun in einem Brief an die FA mit. Sollte der Verband seiner Argumentation folgen, drohen den Cottagers Ermittlungen.

Photo by Brynn Lennon / Getty Images Sport 

 

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