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90PLUS » Corona: Citys Anhörung als Videokonferenz?
Fußball News

Corona: Citys Anhörung als Videokonferenz?

Victor Catalina
02.04.20, 21:43
Victor Catalina
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(Photo by Alex Livesey/Getty Images)

News | Im Februar wurde Manchester City für zwei Saisons von der Champions League ausgeschlossen und zu einer Strafzahlung von fast 30 Millionen Euro verdonnert. City klagte vor dem internationalen Sportgerichtshof dagegen, allerdings liegt die Klage aufgrund der Corona-Pandemie auf Eis.

CAS skeptisch bei Videoanhörungen

City braucht Planungssicherheit und will den Fall schnellstmöglich hinter sich bringen. Deshalb würden sie auch einer Anhörung per Videokonferenz zustimmen, berichtet „The Athletic“. Der internationale Sportgerichtshof (CAS) hat 18 Fälle zwischen dem 23. April und dem 26. Juni gelistet, die auf diese Weise stattfinden sollen. Manchester Citys Fall gehört allerdings nicht dazu.

Von Seiten des CAS sieht man diese Form der Anhörung eher skeptisch. Bei insidethegame.biz äußerte sich Generalsekretär Matthieu Reeb wie folgt: „Wenn wir viele Zeugen oder Experten haben, die in einem Fall aussagen müssen, ist es schwer, das per Video zu machen. Die Qualität ist nicht immer gegeben und auch der Ton ist nicht immer klar.“

„Man sieht das Gesicht der aussagenden Person, man sieht, ob sie zögert, ihre Körpersprache, ob die Person schwitzt. Das Gericht bevorzugt diese Menschen persönlich anzuhören, aber wir brauchen eine gute Lösung.“

Wie am Dienstag bekannt wurde, will der internationale Sportgerichtshof keine persönlichen Anhörungen vor Mai machen. Bezüglich der Premier League hofft man, dass sie im Juni zu Ende gespielt werden kann.

In England gibt es laut Angaben der Johns Hopkins Universität 33.178 bestätigte Corona-Fälle. Das sind zwar weniger, als in Deutschland. Jedoch ist die Todesrate mit 2.921 wesentlich höher (997 in Deutschland) und die Anzahl der Genesenen mit 135 deutlich niedriger – Deutschland kommt auf 19.175.

(Photo by Alex Livesey/Getty Images)

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Victor Catalina

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