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90PLUS » Nach Newcastle-Übernahme: Amnesty International will Treffen mit der Premier League
Premier League

Nach Newcastle-Übernahme: Amnesty International will Treffen mit der Premier League

Julius Eid
13.10.21, 17:23
Julius Eid
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Richard Masters lächelnd vor Premier-League-Logos
Photo by Alex Morton/Getty Images for Premier League

News | Die Übernahme von Newcastle United bringt nun auch Amnesty International auf den Plan. Die Menschenrechtsorganisation fordert ein Treffen mit Premier-League-Chef Richard Masters.

Amnesty International will Treffen mit Premier League

Die Übernahme von Newcastle United durch ein Konsortium an dem zu 80% der saudi-arabische Staatsfond beteiligt ist, schlägt weiter hohe Wellen. Die Menschenrechtssituation in dem, nun an einem Premier-League-Klub beteiligten Land, sorgt für Proteste und Kritik aus Medien und Politik. Nun hat sich auch die Menschenrechtsorganisation Amnesty International zu Wort gemeldet. Die NGO hat sich laut BBC in einem Brief an Premier-League-Chef Richard Masters gewendet und ein „dringendes Meeting“ gefordert.

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Man wolle mit der Liga über mögliche Veränderungen in den Regeln zu Klub-Übernahmen sprechen. „Die Art und Weise wie die Premier League diesen Deal durchgewinkt hat wirft tief verstörende Fragen über Sportswashing, über Menschenrechte und Sport und über die Integrität des englischen Fußballs auf.“, sagt der UK-Geschäftsführer von Amnesty International, Sacha Deshmukh. “ Wie kann es sein, dass der aktuelle Eigner- und Direktorentest der Premier League absolut nichts über Menschenrechte zu sagen hat?“, legt Deshmukh noch nach. Es scheint offensichtlich, dass die Organisation hier ein Umdenken anstoßen will. Um eine Übernahme von Newcastle United zu verhindern, ist es allerdings zu spät.

 

Photo by Alex Morton/Getty Images for Premier League

THEMENAmnesty InternationalNewcastle UnitedPremier LeagueRichard Masters
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