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90PLUS » DFL bezieht Stellung: Saisonunterbrechung kein Thema!
Bundesliga

DFL bezieht Stellung: Saisonunterbrechung kein Thema!

Gero Lange
24.11.21, 10:44
Gero Lange
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Das Logo der DFL, abgedruckt auf einem Schild
(Photo by Thomas Lohnes/Getty Images)

News | Nachdem Helge Leonhardt, Präsident des FC Erzgebirge Aue, eine Saisonunterbrechung gefordert hat, bezog die DFL nun Stellung.

DFL schließt Saisonunterbrechung aus

Wie die DFL heute auf Twitter verlauten ließ, ist eine Saisonunterbrechung in den Bundesligen kein Thema. Damit wurde zu den Forderungen nach einer Saisonunterbrechung von Erzgebirge Aues Präsident Helge Leonhardt (63) Stellung bezogen.

Im Wortlaut heißt es: „Die DFL hat die Äußerungen des Präsidenten des FC Erzgebirge Aue zur Kenntnis genommen. Die abgestimmte Linie aller 36 Clubs war seit dem Beginn der Corona-Pandemie immer, auf Basis der staatlichen Vorgaben zu agieren.“

Deshalb heißt es weiter: „Ein selbstverhängter, flächendeckender Lockdown im Sinne einer Saison-Unterbrechung ist daher kein Thema.“

Zu aktuellen Äußerungen des Präsidenten des FC Erzgebirge Aue erklärt die DFL ⬇️ pic.twitter.com/mUnvF2ZdwN

— DFL Deutsche Fußball Liga (@DFL_Official) November 24, 2021

Leonhardt hatte die Forderungen nach einem „Fußball-Lockdown“ in einem Gespräch mit der Bild geäußert. Dieser sollte bis Jahresende andauern: „Die nächsten vier Wochen werden extrem schwierig für unser Land und stellen uns vor eine Zerreißprobe. Dort wird kluges und geordnetes Handeln gefragt sein, ohne chaotische Aktionen.“

„Die Corona-Situation in einzelnen Bundesländern wird immer dramatischer, in einigen Regionen wird schon über Triage in den Kliniken nachgedacht. In so einer angespannten Lage sollte der Fußball seiner Vorbildrolle gerecht werden, so Leonhardt weiter.

Er fordere, „den Spielbetrieb aus Gründen der Vernunft, Solidarität und Vorbildwirkung sofort ruhen lassen. Das wäre mein Wunsch und meine Bitte an die DFL und die Ministerpräsidenten der Länder.“

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Leonhardt befürchtet zudem eine Wettbewerbsverzerrung durch unterschiedliche Auslastungen in den Stadien: „In Sachsen dürfen gar keine Fans mehr kommen, das betrifft in den ersten drei Ligen Leipzig, Aue, Dresden und Zwickau. In Bayern dürfen die Arenen maximal nur zu 25 Prozent ausgelastet sein.“

In anderen Bundesländern sei das ganz anders: „Dagegen sind die Stadien in anderen Regionen teilweise ausverkauft. Das ist kein fairer Wettbewerb mehr und sorgt bei den Klubs, die vor leeren Rängen spielen müssen, außerdem für neue wirtschaftliche Schwierigkeiten.“

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