1.FC Köln | Heldt über Gisdol-Zukunft: „Spieltag für Spieltag abarbeiten“

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News | Markus Gisdol stand beim 1.FC Köln erneut dicht vor der Entlassung. Doch mit einem gelungenen Auftritt gegen Borussia Dortmund rettete die Mannschaft ihrem Trainer wohl den Job. Ein langfristiges Bekenntnis von Geschäftsführer Horst Heldt blieb jedoch aus.

Köln-Sportchef Heldt: „Im Abstiegskampf wird alles und jeder hinterfragt“

Nach nur einem Punkt aus den vergangenen fünf Partien ging Markus Gisdol (51), Trainer des 1.FC Köln, angeschlagen ins Heimspiel gegen Borussia Dortmund. Doch seine Auswahl bot eine tolle Reaktion, blieb vom schnellen Rückstand unbeeindruckt und schnupperte bis in die Schlussminuten hinein am Sieg. Damit darf der Übungsleiter vorerst weiter am Geißbockheim arbeiten. Eine Job-Garantie bis Saisonende erhielt er von Horst Heldt (51) allerdings nicht. Der Geschäftsführer Sport erklärte gegenüber dem Express (via Transfermarkt.de): „Die Spiele werden weniger, klar – trotzdem werden wir dabei bleiben und die Saison Spieltag für Spieltag abarbeiten und sehen, wie wir uns präsentieren.“

Die Diskussionen um Gisdol würden ohnehin kein Ende finden meinte Heldt und deutete auf den Ligakonkurrenten Werder Bremen, der in der vergangenen Saison stets zu Florian Kohfeldt (38) hielt: „Letztes Jahr hat Werder Bremen früh gesagt, dass der Trainer bleibt und sie notfalls auch mit ihm in die 2.Liga gehen – trotzdem endete die Trainerdiskussion nicht.“ Im Abstiegskampf werde alles und jeder hinterfragt. „Die Trainerdiskussion endet erst, wenn wir mal drei Spiele hintereinander gewinnen“, so Heldt. Aktuell liegt der 1.FC Köln auf dem Relegationsplatz. Den Klassenerhalt hat er noch in eigener Hand. Denn er trifft unter anderem noch auf die direkten Konkurrenten Mainz 05, FC Augsburg, Hertha BSC und das bis dato wohl schon abgestiegene Schalke 04. Auf der Leistung gegen Dortmund lasse sich „aufbauen“, sagte ein bezüglich des Ligaverbleibs optimistischer Heldt.

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(Photo: Imago)

 

Yannick Lassmann

Rafael van der Vaart begeisterte ihn für den HSV. Durchlebte wenig Höhen sowie zahlreiche Tiefen mit seinem Verein und lernte den internationalen Fußball lieben. Dem VAR steht er mit tiefer Abneigung gegenüber. Seit 2021 bei 90Plus.

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