2. Liga: Gipfeltreffen zwischen HSV und Werder Bremen steigt vor 25.000 Fans

Der HSV darf zum Nordderby gegen Werder Bremen 25.000 Fans begrüßen.
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News | In Deutschland dürfen seit zwei Wochenenden wieder größere Fanmengen in die Stadien. Vor dem brisanten Nordduell zwischen dem HSV und Werder Bremen wird eine für den März angedachten Kapazitätserhöhung vorgezogen.

HSV darf gegen Werder Bremen 25.000 statt 10.000 Zuschauende zulassen

Rechtzeitig vor dem 156. Nordderby rückten der Hamburger SV und Werder Bremen auf die Ränge zwei und eins vor. Es steht also ein absolutes Spitzenspiel an, wenn auch nur in der 2. Bundesliga, wo beide Vereine erst das zweite Mal aufeinandertreffen. Dass diese Begegnung dennoch weiterhin großes Brisanz besitzt, bewies bereits das denkwürdige Hinspiel.

Damals erhielten 21.000 Zuschauende Einlass ins Weserstadion. Für das Rückspiel waren lange Zeit nur 10.000 Anhänger beider Vereine vorgesehen, doch am heutigen Dienstag entschied der Hamburger Senat, dass die eigentlich für den 04. März vorgesehene Kapazitätserhöhung auf 25.000 vorgezogen wird.

 

Der HSV profitiert gleich doppelt, denn am 02. März bestreitet er im Volksparkstadion das DFB-Pokal-Viertelfinale gegen den Karlsruher SC. Deshalb erklärte der positiv gestimmte Vorstand Dr. Thomas Wüstefeld (53): „Wir freuen uns, dass die konstruktiven Gespräche mit dem Hamburger Senat zu einem guten Ergebnis geführt haben. Wir werden verantwortungsbewusst mit dieser neuen Kapazitätsobergrenze umgehen und sind sehr froh, dass wir nun deutlich mehr unserer Fans den Zugang zu zwei solchen Topspielen ermöglichen können.“

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Alle Fans müssen weiterhin die 2G-plus-Regel erfüllen. Zudem herrsche Maskenpflicht – auch auf dem Steh- oder Sitzplatz. Für beide Vereine steht am Sonntag (13.30 Uhr) abgesehen vom üblichen Derbycharakter eine Menge auf dem Spiel. Ein Sieg dürfte neue Kräfte freisetzen, die im Anbetracht der äußerst umkämpften 2. Bundesliga dringend benötigt werden, um nicht nur den Erzrivalen, sondern auch die dahinter lauernden Konkurrenten aus Darmstadt, St. Pauli, Schalke oder Heidenheim dauerhaft im Schach zu halten.

(Photo by Stuart Franklin/Getty Images)

Yannick Lassmann

Rafael van der Vaart begeisterte ihn für den HSV. Durchlebte wenig Höhen sowie zahlreiche Tiefen mit seinem Verein und lernte den internationalen Fußball lieben. Dem VAR steht er mit tiefer Abneigung gegenüber. Seit 2021 bei 90Plus.

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