Platzverweise und Elfer-Aufreger: HSV gewinnt wildes Nordderby gegen Werder

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News | Am Samstagabend kam es in der 2. Liga zu einem Traditionsduell: Werder Bremen empfing den HSV zum Nordderby. In einer heiß umkämpften Partie gewannen die Gäste aus Hamburg am Ende mit 2:0 (2:0).

Platzverweis, (nicht gegebene) Tore, Aufreger: Wilde erste Halbzeit in Bremen

Das Nordderby machte keine leeren Versprechungen und startete furios. Nach gerade einmal 80 gespielten Sekunden gingen die Gäste aus Hamburg in Führung. Moritz Heyer flankte den Ball gefühlvoll in den Fünfmeterraum, wo Robert Glatzel völlig freistehend zum 1:0 einköpfte. In der Folge war der HSV auch die tonangebende Mannschaft. Werder Bremen dagegen schwächte sich selbst, indem Kapitän Christian Groß völlig unnötig in die Beine von HSV-Torwart Daniel Heuer Fernandes grätschte – Gelb-Rot (32.)! Fünf Minuten später der nächste Aufreger: Marvin Duksch ging nach einem Zweikampf mit Sebastian Schonlau zu Boden, die Szene sah verdächtig nach Elfmeter für die Bremer aus. Schiedsrichter Sascha Stegemann ließ jedoch weiterlaufen, auch der VAR schaltete sich nicht ein.

Das nächste Highlight folge sogleich: Die Bremer bekamen einen Freistoß zugesprochen, den Marvin Duksch versenkte (42.). Doch das Tor zählte nicht, da Mitchell Weiser sich unmittelbar vor der Ausführung in die Mauer stellte – eine Regelwidrigkeit. Doppelt bitter für Werder: Kurz darauf konnte der HSV seine Führung ausbauen. Nach einer Flanke Von Bakery Jatta war es diesmal Heyer, der den Ball ins Tor Köpfte. Mit einem maximal unglücklichen 0:2-Rückstand aus Bremer Sicht ging es in die Pause.

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Schonlau fliegt vom Platz, Werder mit Chancenwucher

Durchgang zwei startete nicht minder aufregend: Nach einem Foul an Romano Schmid sah auch Schonlau die Ampelkarte (52.). Nach Platzverweisen stand es somit 1:1. Allgemein war es ein heiß umkämpftes Spiel mit vielen Fouls und Karten. Derby stand drauf, Derby war drin. In der 61. Minute hätte der HSV alles klar machen können, Jatta scheiterte jedoch frei vor Werder-Torwart Michael Zetterer.

Nach 74. Minuten hatte Niclas Füllkrug die große Chance auf den Anschlusstreffer. Der Bremer hatte freie Bahn, umkurvte am Strafraumrand Keeper Fernandes, setzte den Ball jedoch nur ans Außennetz. Nur drei Minuten darauf sollte Füllkrug die nächste große Chance haben, scheiterte diesmal jedoch an Fernandes. Mittlerweile war es ein echter Chancenwucher, den Werder hier hatte. Auch Milos Veljkovic vergab eine Großchance (90.+6). So blieb es an einem denkwürdigen Abend beim 2:0 für die Hamburger.

Für die Bremer geht es nächste Woche Sonntag nach Dresden (13:30 Uhr). Parallel empfängt der HSV den 1. FC Nürnberg.

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