Bielefeld | „Das ein oder andere Leihgeschäft“: Arabi will im Winter nachlegen

Samir Arabi vor dem Heimspiel von Arminia Bielefeld gegen Wolfsburg.
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News | Arminia Bielefeld befindet sich derzeit auf einem Abstiegsplatz, weshalb Sport-Geschäftsführer Samir Arabi an Wintertransfers denkt.

Bielefeld-Sportchef Arabi denkt an Verstärkungen für die Offensive

Am Samstagabend unterlag Arminia Bielefeld nach engagiertem Auftritt dem FC Bayern München mit 0:1. Mit der Leistung zeigte sich Geschäftsführer Sport Samir Arabi (42) einverstanden, was im Saisonverlauf längst nicht immer der Fall war.

Im „Doppelpass“ auf Sport1 (via kicker) merkte er mit Blick auf die neun Zähler aus 13 Partien an: „Wir sind schlecht gestartet, mit vielen Unentschieden. In den letzten Wochen hatte ich jedoch das Gefühl, dass wir uns deutlich anders präsentieren.“ Das Problem der Ostwestfalen sei, dass die Heimspiele nicht gewonnen werden.

 

In der Tat gewann der DSC nicht eine Begegnung im eigenen Stadion. Im Dezember stellen sich der VfL Bochum und der 1. FC Köln in der Schüco-Arena vor. Aus Sicht von Arabi müsse in den Duellen unbedingt gepunktet werden.

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Dafür seien Einsatzwille und eine hohe Intensität im Spiel unabdingbar. „Bei uns haben sich viele als etablierte Bundesligaspieler gesehen. Wenn der eine oder andere denkt, wir können auf dem Niveau ein bisschen mitspielen, dann wirst du eines Besseren belehrt“, merkte der Sportchef kritisch an.

Inzwischen hat sich Arminia Bielefeld aber stabilisiert. Trotzdem gilt der Klassenerhalt als schwieriges Unterfangen – auch aufgrund der bisher erst neun erzielten Tore. Arabi könnte deshalb in der Winter-Transferperiode tätig werden: „Wir schließen es nicht aus, wenn es die Möglichkeit gibt.“

Anschließend wurde er etwas konkreter. Natürlich hätte man auch Ideen, Spieler zu verpflichten, die acht oder zehn Tore schössen. Dies sei aber nicht ohne Weiteres möglich.

Daher würde Arabi im Fall von Nachbesserungen auf ein gewohntes Mittel setzen: „Ein wirtschaftliches Risiko werden wir nicht gehen, sondern gegebenenfalls das eine oder andere Leihgeschäft machen, sicherlich im Offensivbereich.“

(Photo: Imago)

Yannick Lassmann

Rafael van der Vaart begeisterte ihn für den HSV. Durchlebte wenig Höhen sowie zahlreiche Tiefen mit seinem Verein und lernte den internationalen Fußball lieben. Dem VAR steht er mit tiefer Abneigung gegenüber. Seit 2021 bei 90Plus.

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