Bundesliga | 5:0! FC Bayern dank Choupo-Moting erster Union-Jäger!

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News | Zum Abschluss des 10. Bundesliga-Spieltags empfing der FC Bayern den SC Freiburg. Dank einer konzentrierten und konsequenten Vorstellung setzten sich die Münchener … durch.

Gnabry und Choupo-Moting bringen FC Bayern aufs richtige Gleis

Willkommen in der Allianz Arena! Zum Abschluss des 10. Bundesliga-Spieltags empfing der FC Bayern München den SC Freiburg. Gerade dieser Tage stellt sich des Öfteren die Frage, wo genau die Münchener stehen. In der Champions League noch makellos und mit vier Siegen bereits fürs Achtelfinale qualifiziert, tun sie sich in der Bundesliga vergleichsweise schwer. Vor Wochenfrist führte man zwar 2:0 in Dortmund, fing sich durch Anthony Modeste allerdings das späteste Gegentor der Klubgeschichte in der Bundesliga seit Beginn der detaillierten Datenerfassung 2004/05 und durfte so „nur“ einen Punkt mit nach München nehmen. Dafür gewann man unter der Woche – trotz zahlreicher Personalprobleme – souverän 4:2 (4:0) bei Viktoria Plzeň.

Der SC Freiburg ist, neben dem FC Bayern, als einziger Bundesligist europäisch noch verlustpunktfrei. Am Donnerstag gab es ein eindrucksvolles 4:0 (1:0) in Nantes. Damit haben auch die Breisgauer das Achtelfinalticket gelöst. Ohne Christian Streich rang man am vergangenen Spieltag den Berliner Mentalitätsmonstern ein 2:2-Unentschieden ab.

 



 

Je vier Änderungen gab es auf jeder Seite: Benjamin Pavard, Josip Stanišić, (beide auf der Bank), Kingsley Coman (Gelb-Rot-Sperre) und Thomas Müller mussten beim FC Bayern zugunsten von Matthijs de Ligt, Alphonso Davies, Serge Gnabry sowie Eric Maxim Choupo-Moting weichen.

Bei den Freiburgern begannen Kiliann Sildillia, Maximilian Eggestein, Kevin Schade und Michael Gregoritsch für Lukas Kübler, Yannik Keitel, sowie den beiden Ex-Münchenern Woo-Yeong Jeong und Nils Petersen.

Freiburg offensiv unauffällig, Bayern konsequent: Nagelsmanns Plan mit Choupo-Moting geht auf

Damit hinein in die Partie. Freiburg gehörte zwar der erste Abschluss, in der zweiten Minute durch Ritsu Doan. Die besseren Gelegenheiten hatten allerdings die Münchener. 5. Minute, nach einer Balleroberung im Mittelfeld konnte Leon Goretzka den Ball nicht kontrollieren. Dennoch kam Alphonso Davies halblinks zum Abschluss, der nur knapp über den Querbalken ging.

Der FC Bayern ließ die Freiburger bewusst in den ersten Minuten kommen, um selbst umschalten zu können und nicht selbst dauerhaft auf den Block zulaufen zu müssen. 13. Minute, Eric-Maxim Choupo-Moting hielt sich Matthias Ginter gekonnt vom Leib und legte nach links zu Davies, der scharf an den ersten Pfosten flankte. Leroy Sanés Volley parierte Mark Flekken mit der Brust. Der Rebound aus rund zwölf Metern fiel auf den Kopf von Serge Gnabry und landete von dort wuchtig im rechten Winkel. 1:0!

Besonders die Variable Choupo-Moting hatte Freiburg überhaupt nicht auf dem Zettel. In Minute 21 half er mit, Gnabry zentral freizuspielen. Den folgenden Abschluss parierte Flekken.

Ihre einzige nennenswerte Offensivaktion hatten die Freiburger in Minute 25, als die Gastgeber erstmals eine Abwehrseite komplett entblößten, in diesem Fall die rechte. Christian Günter hatte viel Platz, Matthijs de Ligt musste sich orientieren. Rechts war Kevin Schade in Position gelaufen. Davies deckte allerdings schnell genug, sodass Günter nur einen harmlosen Pass in den Rückraum produzierte, den sich Joshua Kimmich sicherte.

Ansonsten zeigte sich der Rekordmeister überlegen und legte in Minute 33 folgerichtig nach: Kimmich nahm Sané im Zentrum mit, der mit dem Außenrist für Eric Maxim Choupo-Moting durchsteckte. Wieder war Ginter im Duell nur zweiter Sieger, ließ sich von Bayerns Stürmer abkochen, der wuchtig aus spitzem Winkel ins lange Eck vollendete. 2:0!

Fünf Minuten vor der Pause hätten die Breisgauer beinahe den dritten Gegentreffer hinnehmen müssen. Mit direktem Spiel kam Serge Gnabry links im Strafraum zum Abschluss, wählte die Variante durch die Beine. Mark Flekken war aufmerksam. So blieb es zur Pause beim 2:0.

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Sané und Mané legen nach: Bayern springt mit Kantersieg über Freiburg auf Platz 2!

Ohne Wechsel ging es in die zweite Hälfte, die Freiburg druckvoller begann, versuchte, sich in der Münchener Hälfte festzusetzen. Binnen den ersten zehn Minuten passierte allerdings das, was man erwarten darf, wenn Mannschaften in der Allianz Arena zu mutig werden.

52. Minute, Gnabry spielte einen Doppelpass mit Choupo-Moting und nagelte den Ball an den linken Pfosten. Eine Minute später war der Abnehmer des Doppelpasses Leroy Sané, der aus 17 Metern eine Banane ins untere linke Toreck produzierte. 3:0!

Keine 120 Sekunden später, in Minute 55, erkannte Serge Gnabry, dass die Freiburger hinten unsortiert waren und spielte Sadio Mané klug an, der gekonnt über den herausstürzenden Flekken chippte. 4:0!

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Photo by Alexander Hassenstein/Getty Images

Zehn Minuten vor Schluss legte der eingewechselte Marcel Sabitzer abermals nach. Gnabry versuchte für Mané durchzustecken. Philipp Lienhart klärte, allerdings genau zum Österreicher, der aus rund 15 Metern kurzen Prozess machte. High Five!

Mit diesem Sieg rückt der FC Bayern vom sechsten Platz, auf den sie im Verlauf des bisherigen Spieltags durchgereicht wurden, auf Platz 2 vor und sind, mit vier Punkten Rückstand, nun erster Union-Jäger. Freiburg fällt einen Platz zurück auf die Drei.

Unter der Woche steht für den FC Bayern der größte Albtraum der vergangenen Jahre an: die zweite Pokalrunde. In den letzten beiden Saisons ging es jeweils bei Holstein Kiel (8:7 n.E., (2:2, 2:2, 1:1)) sowie in Mönchengladbach (0:5 (0:3)) raus. Der nächste Versuch führt sie nach Augsburg, wo sie vor fast genau einem Monat ihre bislang einzige Saisonniederlage (0:1 (0:0)) einstecken mussten. Anschließend geht es in Julian Nagelsmanns alte Heimat, zur TSG Hoffenheim und ins Camp Nou, bevor man an Ort und Stelle den 1. FSV Mainz 05 empfängt.

Der SC Freiburg hat demnächst drei Heimspiele vor der Brust: Zuerst im DFB-Pokal, gegen den FC St. Pauli, anschließend geht es gegen Werder Bremen sowie Olympiakos, bevor man nach Gelsenkirchen reist.

Der Endstand aus der Allianz Arena: FC Bayern München

Victor Catalina

Victor Catalina

Mit Hitzfelds Bayern aufgewachsen, in Dortmund studiert und Sheffield das eigene Handwerk perfektioniert. Für 90PLUS immer bestens über die Vergangenheit und Gegenwart des europäischen Fußballs sowie seine Statistiken informiert.

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