Bundesliga | „Diese Momente, das ist einfach das Schönste“ – Die Stimmen zu Bayerns Meistersieg gegen Dortmund

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News | Mit einem 3:1 über Borussia Dortmund im Topspiel des 31. Bundesliga-Spieltags machte der FC Bayern die zehnte Meisterschaft in Folge klar. Im Anschluss sammelte Sky Reaktionen ein.

Musiala macht Bayerns zehnten Meistertitel in Folge klar

Mit einem 3:1 über Borussia Dortmund machte der FC Bayern den zehnten Meistertitel in Folge klar. Bereits nach einer Viertelstunde sorgte ein Volley von Serge Gnabry für die Führung, die Robert Lewandowski in Minute 34 ausbaute.

 



 

Jedoch kam Dortmund durch einen Elfmeter von Emre Can zurück ins Spiel und hatte in der Folge mehrere gute Chancen, auszugleichen. Da diese ungenutzt versandeten, beseitigte Jamal Musiala sechs Minuten vor Schluss sämtliche Restzweifel. Nach der Partie sprach Sky mit (Serien-)Siegern und Besiegten.

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„Wäre nochmal ein Dämpfer gewesen“ – Nagelsmann nach Meistersieg erleichtert

„Es hat sich so ein bisschen Frust breit gemacht in den letzten Tagen“, bestätigte Thomas Müller im Interview. Das konnte sich der FC Bayern allerdings etwas von der Seele spielen. Jetzt sei „alles wunderbar“. Am heutigen Samstagabend feierte Müller seinen insgesamt elften Meistertitel, überholte damit seinen langjährigen Kollegen David Alaba (10). Robert Lewandowski steht ebenfalls bei deren zehn, wenngleich er zwei davon mit dem BVB feierte. Müller muss also wissen, wovon er redet, wenn er sagt: „Deutscher Meister zu werden, ist immer wieder – und ich hab’s ein paar Mal erlebt – diese Momente, das ist einfach das Schönste.“

 

 

Für Julian Nagelsmann war es die erste Meisterschaft seiner Trainerkarriere. „Ich glaube, wenn wir heute nicht gewonnen hätten, das wäre nochmal ein kleiner Dämpfer gewesen, der unnötig wäre“, gab Bayerns Trainer nach dem Spiel zu. „Ich finde, wir müssen das Spiel viel früher zumachen. Aber trotzdem haben wir super verteidigt, sehr konzentriert, sehr leidenschaftlich. Leon hat ein sensationelles Spiel gemacht, heute. Ich hab ja gesagt, der Rahmen gibt sehr viel vor, heute. Deswegen haben wir’s, Gott sei Dank, heute gemacht.“

 

„Nichts neues für uns“ – Rose resigniert nach Niederlage und Elfmeter-Fehlentscheidung

Beim BVB herrschte hingegen Resignation. „Wir haben unsere Angriffe zu Ende gespielt, Abschlüsse gehabt. In der ersten Halbzeit glaube ich schon, dass wir uns immer wieder lösen konnten, aber wir haben keine Abschlüsse gehabt. Wir sind bis zum Sechzehner, im Umschalten oder auch im Spiel mit dem Ball. Da war relativ wenig und das gibt dann natürlich auch kein gutes Gefühl. Dazu machen wir wieder einen ganz einfachen Fehler, legen dem Gegner das 2:0 auf, mehr oder weniger. 1:0, okay, ein Standard. Traumschuss aus dem Rückraum. Sicher steht der zu frei. Das müssen wir vermeiden. In der zweiten Halbzeit konnten wir es insgesamt offener gestalten. Ich glaube, dass wir hinten raus noch ein paar richtig gute Möglichkeiten hatten und wie ich gehört habe, hätten wir auch Elfmeter hätten kriegen müssen.“

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Photo by Matthias Hangst/Getty Images

„Ich bin Trainer und stehe an der Seitenlinie, 50 Meter weg. Ich denke, da gibt’s ein paar Leute, die sich’s wahrscheinlich haben angucken können. Aber das ist ja nichts neues für uns. Es ist ein absolutes Spitzenspiel, es geht um eine Menge, es geht um Renommee, Bayern gegen Dortmund. Und dann erwarte ich einfach, dass die Dinge auch anständig geregelt werden und wenn das heute wieder nicht der Fall war, dann muss ich sagen: Hut ab!“

„Vom heutigen Gefühl her, ist es schwierig, wegzugehen“ – Updates zu Bayerns Vertragsgesprächen

Mit der Klarheit, wie die Saison 2021/22 in die Annalen eingehen wird, können die Münchener nun den Blick nach vorne richten. Mit Robert Lewandowski, Thomas Müller, Manuel Neuer und Serge Gnabry laufen die Verträge von vier Schlüsselspielern nächsten Sommer aus.“Es gibt noch nichts Neues und dabei belassen wir’s“, äußerte sich Gnabry nach dem 3:0 in Bielefeld bei DAZN.

Wesentlich optimistischer klang Thomas Müller: „Jetzt schauen wir mal, was in den nächsten Wochen passiert. Aber wir haben uns – Verein und ich – schon ein bisschen geäußert. Vom heutigen Gefühl her, ist es schwierig, wegzugehen.“

Kapitän Manuel Neuer schlug in dieselbe Kerbe: „Die Gespräche werden stattfinden, bis jetzt natürlich noch nicht. Ich hab jetzt noch nicht direkt mit Bayern gesprochen. Der Austausch ist auf jeden Fall da. Wir werden das in Ruhe machen. Die Zeit, die drängt natürlich nicht. Und dann müssen wir schauen, wie wir uns entscheiden. Ich glaube, dass ich mich sehr wohlfühle, hier, dass wir auch eine Mannschaft mit Potential haben, die um die Champions League mitspielen kann. Das ist für mich das Allerwichtigste.“

Robert Lewandowski hingegen ließ seine Zukunft gänzlich offen: „Alles, was jetzt in den Medien steht, über meine Situation, über meinen Vertrag: Es gab noch kein Gespräch. Bald wird wahrscheinlich etwas passieren. Alles, was in den Medien stand, das habe ich auch so gelesen und gehört. Persönlich habe ich noch nichts gehört. Das einzige, was ich weiß, ist, dass es bald ein Treffen geben wird. Aber was passiert, das weiß ich nicht. Ich habe gesagt, bis jetzt wurde über meinen Vertrag und meine Zukunft noch nicht gesprochen.“

Auf die Frage, ob er selbst bleiben wolle, antwortete Lewandowski, dass auch das seine Seite wissen. Ich merke auch, was alles läuft. Die Situation ist auch für mich nicht so leicht.“ Ob der Klub ihn mit allen Mitteln halten wolle, müsse man den Verein selbst fragen, so Lewandowski.

Victor Catalina

Mit Hitzfelds Bayern aufgewachsen, in Dortmund studiert und Sheffield das eigene Handwerk perfektioniert. Für 90PLUS immer bestens über die Vergangenheit und Gegenwart des europäischen Fußballs sowie seine Statistiken informiert.

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