Bundesliga | Bayerns nächste Gala, RB-Joker besiegen Fürth, Dortmund souverän

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News | Der Samstagnachmittag des 9. Spieltags stand an. Unter anderem mit dem nächsten souveränen Sieg des FC Bayern, Traumtoren des BVB in Bielefeld – und einem SC Freiburg, der weiterhin überrascht.

Lewandowski und Hummels traumhaft – Fürth schockt RB

Den ersten Punch an diesem Samstagnachmittag setzte der FC Bayern, der erneut auf Julian Nagelsmann verzichten musste. 8. Minute, Zweikampf zwischen Jamal Musiala und Florian Grillitsch, die Kugel springt zu Serge Gnabry, der frei vor Oliver Baumann einnetzt. Ein Treffer mit Geschmäckle. Beim Zweikampf zuvor nahm Musiala viel Gegner und kaum Ball mit. Dr. Matthias Jöllenbeck erkannte ihn nach VAR-Beratung ab.

 



 

Acht Minuten später war die TSG trotzdem fällig. Die Münchener kombinierten sich ansehnlich durch die TSG-Hälfte. Am Ende legte Musiala rechts raus zu Gnabry. Aus spitzem Winkel schloss der Nationalspieler überlegt ins lange Eck ab. 1:0! 6. Saisontor. Für ihn persönlich ein neuer Rekord. Sein bisheriger nach neun Spieltagen lag bei vier Treffern.

Der VfL Wolfsburg unterlag in der Champions League 1:3 in Salzburg und musste nun die Hürde SC Freiburg nehmen. Dieses Unterfangen ging erstmal nach hinten los. 28. Minute, Vincenzo Grifo servierte einen SC-Freistoß auf Kniehöhe für Philipp Lienhart. Der Österreicher scheiterte mit seinem ersten Versuch noch am Pfosten. Den Rebound drückte er über die Linie. Tobias Welz entschied zuerst auf Abseits. Nach VAR-Überprüfung revidierte er seine Entscheidung. 0:1.

BVB führt vom Punkt – RB liegt zurück

Zwei Minuten später in München ließ sich die TSG auskontern. Thomas Müller behauptete sich robust wie gekonnt gegen den vom FC Bayern ausgeliehenen Chris Richards und legte zurück zu Robert Lewandowski, der die Kugel aus rund 20 Metern sehenswert ins rechte Eck schlenzte.

Nahezu zeitgleich gab es nach einem Foul von Cedric Brunner an Jude Bellingham Elfmeter. Emre Can trat an, verlud Stefan Ortega und schob unten rechts ein.

Drei Niederlagen gab es für die deutschen Champions-League-Teilnehmer unter der Woche. Dortmund zeigte die richtige Reaktion, der VfL Wolfsburg nur bedingt und RB Leipzig kassierte kurz vor der Pause nach einem Foul von Nordi Mukiele an Jamie Leweling den Strafstoß. Die Ausführung war Kapitänssache. Branimir Hrgota schob sicher unten rechts ein.

Ein Ausrufezeichen gab es vor der Halbzeit noch. 45. Minute in Bielefeld. Mats Hummels muss irgendwie von Lewandowskis Treffer gehört haben und dachte sich: Was du kannst…
Einen BVB-Eckball klärte Ex-Dortmunder Amos Pieper an die Strafraumgrenze. Dort nahm sich Hummels den Volley und versenkte ihn im oberen rechten Winkel. Traumtor, 0:2 – und Pause.

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Leipzigs Joker drehen das Spiel, Bayern feiert nächste Gala

RB Leipzig war gewillt, den Halbzeitrückstand schnellstmöglich zu korrigieren. Und das taten sie auch. 53 Sekunden waren gespielt, Yossuf Poulsen steckte durch die Abwehr zu André Silva, der in die Mitte legen wollte. Sein Abschluss wurde abgefälscht und landete erneut beim Dänen, der durch mehrere Beine hindurch zum Ausgleich traf.

Keine zehn Minuten waren gespielt, da hatte Leipzig das Spiel gedreht. Marco Meyerhöfer brachte Poulsen im Strafraum zu Fall, Geburtstagskind Emil Forsberg beschenkte sich in Minute 53 selbst mit dem Führungstreffer. RB hatte nun Gefallen an dieser Partie gefunden: 65. Minute, Poulsen schickte Christopher Nkunku rechts. Leipzigs Nummer 18 legte ebenfalls mit dem ersten Kontakt zum eingewechselten Dominik Szoboszlai, der volley auf 3:1 erhöhte.

Drei Minuten später, in der 68. Minute durfte der SC Freiburg kontern. Christian Günter fand in der Mitte Lucas Höler. der nur noch zum 0:2 einschieben musste.

Photo by Martin Rose/Getty Images

Gut 20 Minuten vor Schluss machte der BVB in Bielefeld alles klar. Marco Reus bediente Bellingham an der Strafraumgrenze. Der englische Nationalspieler schlängelte sich durch die DSC-Abwehr und überwand Ortega mit einem gefühlvollen Lupfer.

Die Münchener taten es ihnen in der 82. Minute gleich. Ein Eckball sorgte für die Entscheidung. Andrej Kramarić versuchte zu klären, traf dabei aber nur den Rücken von Dayot Upamecano. Die Kugel sprang zum eingewechselten Eric Maxim Choupo-Moting, der direkt einnetzte. Keine 60 Sekunden später traf Corentin Tolisso via Innenpfosten zum vermeintlichen 4:0, stand dabei allerdings abseits.

Der Treffer fiel dafür fünf Minuten später. Upamecano schickte Kingsley Coman mit einem wohltemperierten langen Pass. Frei vor Baumann netzte der Franzose gekonnt ein.

Nahezu zeitgleich gab es nach Foul von Mats Hummels an Patrick Wimmer Elfmeter. Fabian Klos verwandelte sicher unten links. 1:3.

Auch RB Leipzig erhöhte abermals. Szoboszlai bediente mit einem sehenswerten Außenristpass Hugo Novoa, der nur noch verwerten musste. Die Ergebnisse.

FC Bayern 4:0 TSG Hoffenheim
Tore: 1:0 Gnabry (16′), 2:0 Lewandowski (30′), 3:0 Choupo-Moting (82′), 4:0 Coman (87′)

Arminia Bielefeld 1:3 Borussia Dortmund
Tore: 0:1 Emre Can (31′, Elfm.), 0:2 Hummels (45′), 0:3 Bellingham (72′), 1:3 Klos (87′, Elfm.)

RB Leipzig 4:1 SpVgg Greuther Fürth
Tore: 0:1 Hrgota (45′, Elfm.), 1:1 Poulsen (46′), 2:1 Forsberg (53′, Elfm.), 3:1 Szoboszlai (65′), 4:1 H. Novoa (88′)

VfL Wolfsburg 0:2 SC Freiburg
Tore: 0:1 Lienhart (28′), 0:2 L. Höler (68′)

Photo by Adam Pretty/Getty Images

Victor Catalina

Victor Catalina

Mit Hitzfelds Bayern aufgewachsen, in Dortmund studiert und Sheffield das eigene Handwerk perfektioniert. Für 90PLUS immer bestens über die Vergangenheit und Gegenwart des europäischen Fußballs sowie seine Statistiken informiert.

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