Bundesliga | „Von Bayern wurde zunächst eine falsche Nummer angezeigt“ – Die Stimmen des Samstagnachmittags

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News | Nach den Samstagnachmittagsspielen des 28. Bundesliga-Spieltags stand vor allem die Partie des FC Bayern in Freiburg im Vordergrund, als den Münchenern ein Wechselfehler unterlief. Sky sammelte die Reaktionen ein.

„Mit weitergehenden Konsequenzen würde ich nicht rechnen“ – Verwirrung um Bayern-Wechsel

4:1 gewann der FC Bayern in Freiburg. Im Fokus stand jedoch nicht das Ergebnis, sondern die Schlussphase, als die Münchener für 17 Sekunden zu zwölft auf dem Platz waren. „Ich glaube, Niki Süle steht an der Seitenlinie, kommt rein und mir ist aufgefallen, dass keiner rausgeht. Dann wird erstmal gespielt. Ich habe im ersten Moment nochmal durchgezählt und hab dem Schiri bescheidgegeben. Wenn ich das nicht mache, glaube ich sieht er das gar nicht. Und dann waren halt zwölf Mann. Aber was das bedeutet, weiß ich nicht“, schilderte Nico Schlotterbeck die Szene.

 



 

Schiedsrichterexperte Alex Feuerherdt von Collinas Erben konnte jedoch aufklären: „Die Frage ist ja, ist in den 20 Sekunden irgendwas passiert, was Einfluss auf das Spiel gehabt hätte? Das ist nicht der Fall gewesen. Wäre in der Zeit ein Tor für die Bayern gefallen, dann hätte man gesagt, es hätte eine zusätzliche Person auf dem Spielfeld gegeben, dann hätte das Tor nicht zählen dürfen. Das ist aber nicht passiert. So ist das Ganze ohne Konsequenzen geblieben. Wahrscheinlich deshalb, weil es im Schiedsrichtergespann eine Unstimmigkeit gegeben hat, sodass Sabitzer schon draufgeschickt worden ist, obwohl Coman noch gar nicht unten war. Das ist passiert. Da kann man diskutieren, ob einer von den beiden, Sabitzer oder Coman, als überzähliger Spieler vielleicht eine gelbe Karte hätte sehen müssen. Ansonsten ist die spieltechnische Ahndung der Schiedsrichterball. Mit weitergehenden Konsequenzen würde ich nicht rechnen.“

Christian Dingert äußerte sich nach der Partie selbst: „Es war eine total konfuse Situation, weil es zum Doppelwechsel von Bayern München kam und es wurde von Bayern zunächst eine falsche Nummer angezeigt, deshalb hat sich der Spieler Coman mit der Nummer 11 auch nicht angesprochen gefühlt. Insofern, bei der Klärung der Situation hat der vierte Offizielle verpasst, dass der Spieler das Spielfeld verlassen hat. Deswegen war kurzzeitig ein zwölfter Spieler auf dem Platz, was natürlich nicht sein darf. Wir haben das natürlich gemerkt und das Spiel unterbrochen. Dann hat es natürlich gedauert, dass wir akkurat das Ganze mit Köln, mit dem VAC abgestimmt haben, dass keine Slots zuviel passiert sind und entsprechend wurde dann mit Schiedsrichterball weitergemacht. Das ist natürlich für uns sehr ärgerlich, weil diese Szene im Mittelpunkt ist, obwohl wir ein tolles Fußballspiel, vor allem in der zweiten Halbzeit gesehen haben. In der Konsequenz ist es so, dass wir das natürlich im Spielbericht vermerken. 15, 16 Sekunden war das Spiel mit zwölf Spielern. Es ist kein Tor gefallen. Also, von daher vermerken wir das und alles andere wird der DFB entscheiden.“

Photo by Matthias Hangst/Getty Images

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Victor Catalina

Victor Catalina

Mit Hitzfelds Bayern aufgewachsen, in Dortmund studiert und Sheffield das eigene Handwerk perfektioniert. Für 90PLUS immer bestens über die Vergangenheit und Gegenwart des europäischen Fußballs sowie seine Statistiken informiert.

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