Bundesliga | Furioses RB Leipzig überrollt harmlose Stuttgarter

RB Leipzig Team bejubelt Treffer
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News | Am Freitagabend eröffneten RB Leipzig und der VfB Stuttgart den zweiten Spieltag der Bundesliga. Am Ende setzte sich der Vizemeister der vergangenen Saison verdient mit 4:0 durch.

Stuttgart zu passiv, Leipzig mit Traumtor

RB Leipzig empfing am Freitagabend den VfB Stuttgart. Während der VfB stark in die Saison startete, war Leipzig nach der Pleite gegen den FSV Mainz 05 (0:1) auf Wiedergutmachung aus. Dementsprechend begannen die Hausherren auch. Von Beginn an dominierte RB die Partie. Der erste Abschluss gehörte den Sachsen, nach fünf Minuten scheiterte Emil Forsberg an Stuttgart-Keeper Florian Müller. Die zweite gute Gelegenheit hatten ebenfalls die Gastgeber. Neuzugang André Silva war allerdings nicht in der Lage, den gut gespielten Ball auf das Tor zu bringen. Nach einer Viertelstunde erneut RB mit einer hochkarätigen Chance. Die gute Hereingabe von Gvardiol fing erneut Müller diesmal vor dem einschussbereiten Willi Orban ab.

Zu diesem Zeitpunkt hatte RB Chancen im Minuten Takt, einen Schuss von Christopher Nkunku parierte Müller erneut gut. Nach knapp einer halben Stunde las sich die Statistik eindeutig: Zehn zu drei Torschüsse, 60 Prozent Ballbesitz und über 60 Prozent gewonnene Zweikämpfe zugunsten der Leipziger. Genau zu diesem Zeitpunkt hatte dann aber der VfB bis dato die beste Gelegenheit des Spiels. Stürmer Al Ghaddioui traf aber die falsche Entscheidung. Statt den linken Fuß zu nehmen versuchte er es mit Rechts und traf den Ball nicht sauber. Kurz vor Ende der Halbzeit war es dann soweit. Dominik Szoboszlai nahm sich aus knapp 18 Metern halbrechter Position ein Herz und versenkte die Kugel unhaltbar und sehenswert im linken Eck. 1:0 Leipzig! Mit diesem Ergebnis ging es dann auch in die Pause.

Szoboszlai (Leipzig) bejubelt Traumtor

Photo by Imago

Leipzig furios aus der Halbzeit, VfB wird überrollt

Der zweite Abschnitt begann in RB-Style. Vom Anstoß weg kombinierte sich Leipzig durch die Reihen der Schwaben. Letztlich vernaschte Forsberg nach einer sehenswerten Kombination drei Gegenspieler und schloss auf Höhe des Fünfmeterraums kurz vor Müller überlegt ab. Nach 16 Sekunden also 2:0 für RB. Der dritte Treffer ließ nicht lange auf sich warten. Es war das wohl kurioseste Tor der noch jungen Saison. Einen Freistoß aus 30 Metern fast an der linken Seitenlinie zog erneut Szoboszlai mit viel Schnitt und ordentlich Wucht in den Sechzehner. Der Ball flog an Freund und Feind vorbei genau in den rechten Knick. 3:0 Leipzig. Nach 63 Minuten kam es dann knüppeldick für Stuttgart. Nach einem Schuss von Nkunku war die Hand von Kempf dazwischen.

Fragwürdig, ob es wirklich ein Elfmeter war. Sei es drum, der Videoassistent schaltete sich nicht ein, André Silva verwandelte sicher zum 4:0. Den Rest der Begegnung über verflachte die Partie etwas, Stuttgart konnte nicht, Leipzig wollte nicht mehr. 4:0 lautete dann auch das Endergebnis. Leipzig leistete mehr als Wiedergutmachung zeigte, warum sie letztes Jahr Vizemeister geworden sind.

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Sarom Siebenhaar

Die Oranje-Connection entfachte seine Leidenschaft für den HSV. Durch zahlreiche Tiefen schmecken die vereinzelten Höhen umso süßer. Schätzt attraktiven Offensivfußball genauso wie kämpferische Höchstleistungen. Internationaler Top-Fußball findet sich nicht nur in den Big Five. Seit 2021 bei 90PLUS.

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