Bundesliga | Hoffenheim bestraft Werder Bremen eiskalt

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News | In der Partie zwischen der TSG Hoffenheim und Werder Bremen leisteten sich die Hanseaten einige Wackler in der Abwehr. Hoffenheim nutzte die Gelegenheiten eiskalt und konnte sich so einen 4:0-Sieg (2:0) sichern. 

Hoffenheim effektiv, Werder Bremen ungefährlich

Am Sonntagabend trafen sich in der Bundesliga mit der TSG Hoffenheim und Werder Bremen zwei punktgleiche Mannschaften aus dem Tabellenmittelfeld. Wie erwartet begann das Spiel nicht mit einem fußballerischen Feuerwerk, große Chancen blieben lange Mangelware, beide Teams agierten vorsichtig.  In der 27. Minute fiel dann das erste Tor des Duells mit der ersten, nennenswerten Torchance. Die Gastgeber aus Sinsheim konnten in Person von Ihlas Bebou (26) vorlegen. Der Stürmer wurde mit einem schönen Ball von Sammassékou geschickt und schob dann sicher zum 0:1 ein. Werder Bremen war zwar bemüht, doch dass Angriffsspiele blieb wie schon oft in der Saison nicht die Kerndisziplin der Hanseaten.

Bei der TSG Hoffenheim hingegen stand neben Torschütze Bebou vor allem Sebastian Rudy im Fokus. Der Mittelfeldmann hatte schon früh eine gelbe Karte kassiert und leistete sich auch im Anschluss einige Foulspiele taktischer Natur. Ein möglicher Platzverweis deutete sich hier an, die vehemente Verwarnung des Schiedsrichters ließ nicht mehr viel Spielraum erahnen. In der 44. Minute dann das 2:0. Christoph Baumgartner hatte es recht einfach, die Führung auszubauen.Die Verteidiger von Werder Bremen schienen mit dem geraden Laufweg des Hoffenheimers überfordert und ließen ihn in den Strafraum eindringen. Im 1-gegen-1 blieb Baumgartner dann cool. Trotz weniger Torraumszenen ging es für die effektive TSG also mit -Zwei-Tore-Vorsprung in die Pause.

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Dabbur entscheidet kurz nach Wiederanpfiff die Partie für Hoffenheim

Auch nach Wiederanpfiff warteten keine positiven Nachrichten auf die Bremer Mannschaft. In der 49. Minute konnte Munas Dabbur von der Kante des 5-Meter-Raumes für das 3:0 sorgen. Wieder einmal war die hanseatische Defensive ein paar Schritte zu weit weg um den Treffer zu verhindern. Die TSG schraubte damit die eigene Torausbeute auf drei Treffer nach drei richtigen Torchancen, Werder Bremen hingegen leistete sich erneut eine defensive Fahrlässigkeit. Im Anschluss versuchte Kohfeldt die Aufholjagd mit einem Doppelwechsel einzuläuten. Mit Osako und Füllkrug warf der Coach gleich zwei frische Offensivkräfte in die Partie.

Einen direkten Einfluss hatten aber auch die beiden Neuen nicht. Ganz anders als Andrej Kramarić, der kurz nach seiner Einwechslung fast für das 4:0 gesorgt hätte. Werder blieb offensiv zahnlos. Die große Stärke der Saison, das Verteidigen, wollte auch nicht so zuverlässig funktionieren wie man es gewohnt war. Selbst gegen die stark ersatzgeschwächte Abwehr der Hoffenheimer konnte man keine Chancen erarbeiten. Und so schien das Spiel ohne weitere Aufregungen seinem Ende entgegen zu trudeln. Nicht einmal ein Schuss auf das Tor wollte Werder Bremen noch gelingen.  Am Ende wurde es sogar noch bitterer für die Gäste. Mit der letzten Aktion des Spiels erzielte Rutter noch das 4:0. Die TSG Hoffenheim gewinnt am Ende verdient und behält die drei Punkte in Sinsheim.

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Julius Eid

Seit 2018 bei 90PLUS, seit Riquelme Fußballfan. Gerade die emotionale Seite des Sports und Fan-Themen sind Julius‘ Steckenpferd. Alleine deshalb gilt: Klopp vor Guardiola.

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