Bundesliga | 4:0! Eintracht Frankfurt nimmt RB Leipzig auseinander!

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News | Eintracht Frankfurt gegen RB Leipzig hieß das Topspiel des 5. Bundesliga-Spieltags! Die Eintracht präsentierte sich in allen Belangen glänzend und gewinnt – auch in dieser Höhe verdient – 4:0.

Zwei Vorlagen, 2:0: Kolo Muani gegen Leipzig im Mittelpunkt

Willkommen im Deutsche Bank Park! Am Samstagabend empfing Eintracht Frankfurt RB Leipzig zum Topspiel des 5. Bundesliga-Spieltags. Die Eintracht konnte am Wochenende mit einem wilden 4:3 in Bremen den ersten Saisonsieg einfahren. Selbiges trifft auch auf RB zu, die einem 2:0 gegen den VfL Wolfsburg ein 8:0 im Pokal gegen Teutonia Ottensen folgen ließen.

 



 

Aufstellungstechnisch rotierte Glasner nur ein einziges Mal. Luca Pellegrini fiel verletzungsbedingt aus und wurde von Christopher Lenz vertreten. Der Rest stellte sich wie in Bremen auf: Im 4-2-3-1 mit Mario Götze, Jesper Lindstrøm, Daichi Kamada, der trotz Einigung mit SL Benfica geblieben ist oder bleiben musste und ganz vorne Randal Kolo Muani.

Bei RB kehrte Peter Gulacsi nach Adduktorenproblemen ins Tor zurück. Janis Blaswich fand sich auf der Bank wieder – zusammen mit Dominik Szoboszlai, Xaver Schlager, Amadou Haidara, Emil Forsberg sowie André Silva. Stattdessen spielten Benjamin Henrichs, Konrad Laimer, Kevin Kampl, Dani Olmo und Christopher Nkunku.

Leipzig harmlos, Frankfurt gnadenlos: Kamada und Rode besiegeln komfortable Führung

Damit hinein ins Geschehen: Der Beginn der Partie ging an die Gastgeber: 9. Minute, Kolo Muani schickte Kamada steil. Der Japaner traf frei vor Gulacsi zum 1:0, stand allerdings abseits. Kurz darauf fuhr Djibril Sow Dani Olmo in die Parade. Leipzigs Angreifer konnte nicht mehr weitermachen. Domenico Tedesco brachte nach bereits elf Minuten Emil Forsberg.

Für RB ging es ungut weiter: 16. Minute, Sow nahm im Mittelfeld Kamada mit, der nach rechts zu Mario Götze legte. Der Weltmeister chippte an den zweiten Pfosten. Kolo Muani legte mit viel Übersicht per Kopf auf – und Kamada vollendete per Flugkopfball, was er selbst eingeleitet hatte. Ein exzellenter Treffer der Eintracht und zugleich das verdiente 1:0!

Eintracht Frankfurt lieferte hier einen tadellosen Auftritt. Sie pressten früh, machten die Räume extrem eng – und Leipzigs Performance erinnerte an die an der alten Försterei. Fehlpässe, leichte Fehler, sie schienen phasenweise von der Rolle und konnten auch nach vorne kaum Durchschlagskraft entwickeln. Die Folge: 22. Minute, RB ließ Sebastian Rode gewähren. Nach einem Doppelpass mit Kolo Muani stand er rechts im Strafraum und profitierte auch davon, dass Willi Orbán seinen Abschluss noch unhaltbar abfälschte. 2:0!

Nach einer guten halben Stunde musste auch Frankfurt erstmals wechseln: Sebastian Rode saß darnieder und fasste sich rechts an den hinteren Oberschenkel. Oliver Glasner brachte Eric Junior Dina Ebimbe, den Neuzugang von Paris Saint-Germain. Zur Pause blieb es letztlich beim 2:0,

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Tuta und Borré legen nach – Frankfurt vor Champions-League-Start in Topform

Einen Wechsel nahm Domenico Tedesco vor: Dominik Szoboszlai ersetzte Kevin Kampl. Damit wurde das Leipziger System einen Halbtonschritt offensiver: Fünf Minuten nach Wiederanpfiff konnte sie SGE einen Eckball nur unzureichend klären, Nkunku kam im Zentrum zum Volley, setzte diesen allerdings drüber.

Zwei Minuten später wieder die Eintracht: Lenz konnte eine Flanke von links bringen. Am zweiten Pfosten verlor David Raum die Bodenhaftung, sodass Kolo Muani aus spitzem Winkel zum Kopfball kam, den sich Gulacsi fischte.

Wenngleich Leipzig seine erste gute Chance hatte, blieb Frankfurt die weitaus gefährlichere Mannschaft. 59. Minute, Dina Ebimbe eroberte die Kugel in der gegnerischen Hälfte. Sein Pass wurde doppelt abgefälscht und landete daher bei Götze, der die Kugel wie einst am 13. Juli 2014 auf seinem Linken hatte, ihn diesmal aber nicht machte. Links wäre zudem Kolo Muani völlig frei gewesen.

Dennoch war das 3:0 eine Frage der Zeit. 67. Minute, Christopher Lenz führte einen Eckball clever in den Rückraum aus. Mario Götze nahm die Kugel gekonnt mit der Brust auf und zog sofort bretthart ab, Gulacsi lenkte die Kugel zur Seite, Tuta stand frei und schob ein. Der Treffer wurde noch auf eine etwaige Abseitsposition überprüft und hielt dieser Stand, weil David Raum das Abseits aufhob.

Sieben Minuten vor Schluss schickte Kamada den eingewechselten Ansgar Knauff steil, der einmal gegen Amadou Haidara fintierte und anschließend zu Fall kam. Einen klareren Elfmeter hat es selten gegeben. Rafael Santos Borré schnappte sich die Kugel, verlud Gulacsi und stellte auf 4:0.

Mit diesem Sieg erhöht Frankfurt auf acht Zähler und springt in die obere Tabellenhälfte auf Platz 9. Kommenden Mittwoch steht das Champions-League-Debüt der SGE an, gegen Sporting CP. Anschließend empfangen sie Ex-Trainer Niko Kovač und den VfL Wolfsburg, bevor es vor der Länderspielpause nach Marseille geht und gegen den VfB Stuttgart.

RB Leipzig fällt mit fünf Punkten auf Platz 11 zurück. In der Champions League geht es am 1. Spieltag gegen Shakhtar Donezk, anschließend gegen Borussia Dortmund, ins Santiago Bernabéu und nach Mönchengladbach.

Der Endstand aus dem Deutsche Bank Park: Eintracht Frankfurt 4, RB Leipzig 0.

Photo by Alexander Hassenstein/Getty Images

Victor Catalina

Victor Catalina

Mit Hitzfelds Bayern aufgewachsen, in Dortmund studiert und Sheffield das eigene Handwerk perfektioniert. Für 90PLUS immer bestens über die Vergangenheit und Gegenwart des europäischen Fußballs sowie seine Statistiken informiert.

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