„Wie im falschen Film“ – Die Stimmen zur Bundesliga

26. August 2023 | News | BY Jannek Ringen

News | Fünf Partien mit teilweise spektakulären Wendungen hatte die Bundesliga am Samstagnachmittag zu bieten. Was die Beteiligten sagen, erfahrt ihr hier.

Bundesliga: Enttäuschung in Bremen und Heidenheim

Am Samstagnachmittag fielen 16 Treffer in den fünf Partien der Bundesliga. Während der BVB etwas glücklich 1:1 gegen den VfL Bochum spielte, mussten Werder Bremen und der FC Heidenheim Last-Minute-Niederlagen hinnehmen. Außerdem gewann Union Berlin in Unterzahl mit 4:1 beim SV Darmstadt 98 und der VfL Wolfsburg dreht die Partie in Köln. Hier findet ihr die Stimmen der Beteiligten:

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VfL Bochum – Borussia Dortmund 1:1 (1:0)

Gregor Kobel (Torhüter Borussia Dortmund): „Wir sind in der ersten Halbzeit von der Intensität der Bochumer überrannt worden. Am Ende haben den Bochumern vielleicht die Körner gefehlt.“

SC Freiburg – SV Werder Bremen 1:0 (0:0)

Jochen Saier (Sportvorstand SC Freiburg): „Er kann es, hat es in sich. Das wussten wir immer. Milli braucht das Umfeld, braucht Vertrauen. Dass er so einen Einstand hat, ist fantastisch für ihn und für uns.“

Christian Streich (Trainer SC Freiburg): „Bremen. Mir war klar, was für ein Spiel kommt. Klare Abläufe, extrem schwierig. Insgesamt war es toll, wie die Mannschaft – gegen einen guten Gegner – immer ein bisschen mehr Räume finden konnte – und sich große Chancen erarbeiten konnte.“

Marco Friedl (Kapitän SV Werder Bremen): „Wir machen ein richtig gutes Auswärtsspiel. Wir haben uns in jeden Schuss reingeschmissen, haben super verteidigt. Wenn du für den Aufwand nicht belohnt wirst, ist es extrem bitter.“

Christian Groß (Mittelfeldspieler SV Werder Bremen): „Es ist bitter, das Spiel hinten raus so zu verlieren. Wir haben aufopferungsvoll verteidigt und nach vorne gut gekämpft. Wir wussten, dass gegen Freiburg mit einer guten Leistung etwas drin ist, das hat man heute auch gesehen.“

SV Darmstadt – 1. FC Union Berlin 1:4 (1:3)

Robin Gosens (Verteidiger Union Berlin): „Das kommt einem perfekten Tag schon sehr nahe. Zwei Tore zu schießen, ein 4:1-Auswärtssieg in Unterzahl – viel mehr geht nicht.“

1. FC Köln – VfL Wolfsburg 1:2 (0:0)

Florian Kainz (Kapitän 1. FC Köln): „Eine ganz große Enttäuschung. Wir müssen weitermachen. Die Leistungen in den ersten zwei Spielen waren gut. Darauf müssen wir aufbauen.“

Steffen Baumgart (Trainer 1. FC Köln): „Wir hatten keine einhundertprozentigen Möglichkeiten, gehen aber dann mit 1:0 in Führung. Dann haben wir die Qualität bei Wolfsburg gesehen. Wir hatten dann auch nicht viel Glück und uns fallen Kleinigkeiten auf die Füße. Wir müssen mit der Niederlage umgehen, das fällt uns schwer, aber so ist es halt.“

Jonas Wind (Stürmer VfL Wolfsburg): „Wir haben eine starke Mentalität gezeigt.“

Niko Kovac (Trainer VfL Wolfsburg): „Die Mannschaft hat nach dem Rückstand einfach richtig gut reagiert. Man hat gemerkt, dass sie das Spiel gewinnen wollte. Die Tore waren sehr gut rausgespielt und ich finde, aufgrund der Vielzahl an Chancen, war es schlussendlich auch ein verdienter Sieg.“

1. FC Heidenheim – TSG Hoffenheim 2:3 (1:0)

Frank Schmidt (Trainer 1. FC Heidenheim): „Wie im falschen Film.“

Jan-Niklas Beste (Verteidiger 1. FC Heidenheim): „75 Minuten war es ein super Spiel von uns. Das reicht in der Bundesliga einfach nicht. Wir müssen daraus lernen. Man darf so ein Spiel in einer Viertelstunde nicht aus der Hand geben.“

Andrej Kramaric (Stürmer TSG Hoffenheim): „Wir sind als Mannschaft sehr glücklich, aber die Stimmungslage ist nach so einem Spiel schwer zu beschreiben, da wir keine gute Partie gezeigt haben.“

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(Photo by Adam Pretty/Getty Images)

Jannek Ringen

Sozialisiert durch die Raute von Thomas Schaaf, gebrochen durch den Abstieg unter Florian Kohfeldt. Fußball in Deutschland ist sein Fachgebiet, aber immer mit einem Blick in England und Italien.


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