Delaney über BVB-Abgang: „Hat wehgetan“

Delaney BVB Dänemark schaut frustriert
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News | Thomas Delaney verließ den BVB im Sommer in Richtung des FC Sevilla. Aufgrund mehr Spielzeit, die er bei Dortmund wohl nicht bekommen hätte.

Wegen mehr Spielzeit: Delaney kehrte BVB den Rücken

Thomas Delaney (30) war drei Jahre lang fester Bestandteil von Borussia Dortmund. Der Däne fühlte sich wohl im Ruhrpott und auch in der Mannschaft. Dennoch entschied er sich in diesem Sommer, dem BVB den Rücken zu kehren und schloss sich dem FC Sevilla an. Das lag vor allem an der Aussicht auf mehr Spielzeit, wie er jetzt in einem Interview mit dem kicker verriet.

 

„Mir hat das in gewisser Weise wehgetan, denn ich war ja nicht unzufrieden in Dortmund. Im Gegenteil. Weder persönlich in der Stadt noch innerhalb des Teams“, erklärte er. „Der BVB ist ein geiler Klub und es macht mich stolz, dass ich drei Jahre lang für ihn spielen durfte“, betonte Delaney. Der Mittelfeldspieler wechselte 2018 für 20 Millionen Euro vom SV Werder Bremen zu Dortmund und schlug sofort ein. Für Schwarz-Gelb absolviert er in drei Jahren insgesamt 88 Partien, eine gute Quote. Aber warum dann der Wechsel? „Ich konnte absehen, dass ich sportlich nicht die größte Rolle spielen würde. Aber ich bin 30 Jahre alt – ich wollte mehr spielen, als es die Planungen des Klubs für mich vorsahen“, offenbarte er nun.

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Sein Abgang sei seiner Aussage nach beim Bundesligisten nicht so gut angekommen. „Aber sie haben mir dennoch die Möglichkeit dazu gegeben“, verriet er. Bei Sevilla kommt er regelmäßig zum Einsatz und stand bereits mehrmals in der Startelf. „Ich hoffe, dass ich viele gute Jahre hier haben werde. Die Ansprüche, die der Klub hat, passen zu meinen Ambitionen. Ich will um Titel mitspielen und in der Champions League dabei sein. Dafür sind die Bedingungen hier sehr gut“, konstatierte der dänische Nationalspieler, den es fast nie zur Borussia aus Dortmund gezogen hätte.

„Damals (Sommer 2018, Anm.d.Red.) wollte mich der FC Everton gerne verpflichten. Ich bin dann aber zu Dortmund gewechselt, weil es für mich zu diesem Zeitpunkt der richtige Schritt war. So wie es jetzt richtig war, nach Sevilla zu gehen“, offenbarte der 30-Jährige.

Photo: Ulrik Pedersen / Imago

Sarom Siebenhaar

Die Oranje-Connection entfachte seine Leidenschaft für den HSV. Durch zahlreiche Tiefen schmecken die vereinzelten Höhen umso süßer. Schätzt attraktiven Offensivfußball genauso wie kämpferische Höchstleistungen. Internationaler Top-Fußball findet sich nicht nur in den Big Five. Seit 2021 bei 90PLUS.

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