1. FC Köln: Beendet Davie Selke die Sturmproblematik?

Davie Selke
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News | Der Offensivmotor des 1. FC Köln ist in den letzten Wochen ins Stottern geraten. Zudem verbleibt mit Steffen Tigges nur noch ein nomineller Stürmer im Kader. Für Abhilfe könnte im Winter Hertha-Akteur Davie Selke sorgen.

Selkes Vertrag bei der Hertha läuft im Sommer aus

Nach einem herausragenden Start in der Spielzeit 2022/23 ist der 1. FC Köln zuletzt in eine sportliche Herbstdepression verfallen. Zum Aus in DFB-Pokal respektive Conference League gesellten sich zuletzt glücklose Auftritte in der Bundesliga. Im deutschen Fußballoberhaus sind die Männer von Trainer Steffen Baumgart seit fünf Partien sieglos und konnten lediglich zwei mickrige Treffer erzielen. Ein Stürmertor suchte man in diesem Zeitraum vergeblich. Erschwerend kommt hinzu, dass nach Sebastian Anderssons sowie Florian Dietz‘ langfristigen Ausfällen (beide mit Knie-Verletzungen), mit Steffen Tigges (bislang wettbewerbsübergreifend vier Saisontreffer) nur noch eine nominelle Offensivkraft im Kader zu finden ist. Dieser Misere soll nun, nach Informationen von Sky-Reporter Florian Plettenberg, mit einer möglichen Verpflichtung des Herthaners Davie Selke Einhalt geboten werden.

Der 27-Jährige ist mit seinen geringen Spielanteilen von gerade einmal 358 Minuten verteilt auf 14 Begegnungen (2 Tore) in der Hauptstadt unzufrieden und möchte sich einer neuen sportlichen Herausforderung stellen. Für die finanziell nicht auf Rosen gebetteten Domstädter dürfte ein Wechsel des ehemaligen deutschen U21-Nationalspielers stemmbar sein, da der Vertrag des 1,95 m großen Mittelstürmers im kommenden Sommer ohnehin ausläuft. Zudem sei Selke auch zu einem Gehaltsverzicht bereit. Neben der Kölner Offerte gibt es für den Angreifer wohl auch Optionen in Italien.

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(Photo by Maja Hitij/Getty Images)

Steven Busch

Die Außenristpässe eines Tomás Rosicky entfachten seinen Enthusiasmus für den Fußball und die Affinität zu den schwarzgelben Borussen aus dem Ruhrgebiet. WM-Held Mario Götze brach ihm mit dem Wechsel in den Süden der Republik einst sein Fanherz und der Glaube an die Fußballromantik musste leiden. Wenn sein persönlicher Traum von der professionellen Fußballkarriere schon platzen musste, entschied er sich dem Sport aus journalistisch-kritischer Perspektive erhalten zu bleiben.

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