Zukunftsfragen beim VfB Stuttgart

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News | Der VfB Stuttgart steht vor richtungsweisenden Entscheidungen. Während die Zukunft von Vorstand und Präsident geklärt ist, sind die sportlichen Personalien noch offen und schränken den Verein derzeit stark in der Trainersuche ein.

VfB Stuttgart ohne Trainer – Mislintat-Zukunft offen

Der VfB Stuttgart muss in naher Zukunft wichtige, richtungsweisende Entscheidungen treffen. Die Zukunft der AG und e.V. des Vereins sind geklärt: Vorstandschef Alexander Wehrle (47) besitzt ein gültiges Arbeitspapier bis 2026 und Präsident Claus Vogt (53) ist bis 2025 gewählt.



Doch aus sportlicher Sicht läuft die Personalplanung des VfB derzeit nicht rund. Die Schwaben sind seit über zwei Wochen ohne Cheftrainer und der Vertrag von Sportdirektor Sven Mislintat (49) läuft im kommenden Sommer aus. Nach Kicker-Informationen gestaltet sich die Trainersuche vor allem durch die Vertragssituation von Mislintat anspruchsvoll, denn ohne weitere Zusammenarbeit mit dem Sportchef müssen sich die Verantwortlichen wohl selber um die Verpflichtung eines neuen Trainers kümmern.

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Die Zukunft des Sportdirektors soll jedoch erst in der kommenden Winterpause endgültig geklärt werden. Deshalb kommt jetzt Kritik am Vorgehen der VfB-Bosse auf, denn der Verein blockiere sich auf der Suche nach einem Nachfolger für den entlassenen Pellegrino Matarazzo (44) selber. Grund für den Vertragspoker zwischen Verein und Mislintat sind dem Bericht zufolge, vor allem die unkonkreten abgesteckten Budgets für die Kaderplanung.

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Während sich Mislintat klare Vorgaben wünscht, um den Kader wettbewerbsfähig zu halten und darüber hinaus noch zu verbessern, verwalten die Stuttgarter seit 2007 einen finanziellen Niedergang, welcher dem Sportchef „Beinfreiheit“ gekostet haben soll. Es sollen zwar schon zwei Gesprächsrunden über eine Vertragsverlängerung stattgefunden haben, eine Entscheidung ist dabei jedoch noch nicht getroffen worden und wird sich in absehbarer Zeit wohl auch nicht treffen lassen.

(Photo by Adam Pretty/Getty Images)

Joel Horz

Durch seine Adern fließt anstatt rot, schwarz und gelbes Blut. Der junge Mario Götze von 2010 entfachte in ihm die Leidenschaft für offensiven und technisch starken Fußball. Joel interessiert sich vor allem für Statistiken des Fußballs.

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