Bundesliga | „Das eine Tor war fast zu wenig für die Halbzeit“ – Die Stimmen zum Samstagnachmittag

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News | Bayern, Dortmund und Leipzig konnten nach der Champions-League-Woche in der Bundesliga Siege einfahren. Sky sammelte die Stimmen ein.

„Am Ende ist es eine Entscheidung von Joshua“

Dino Toppmöller (FC Bayern): Ich hab das Interview (mit Joshua Kimmich) eben gesehen. Ich denke, Joshua hat alles zu diesem Thema gesagt. Ich hab mich impfen lassen. Ich bin der Überzeugung, dass es besser ist, das zu tun. Aber am Ende des Tages ist es eine Entscheidung von Joshua, die respektiere ich auch. Und das sollten wir alle tun.

Manuel Neuer (FC Bayern): Erstmal muss man sagen, dass das Privatsache ist. Aber ich habe mich impfen lassen, ich denke, dass das für uns alle auch unabdingbar ist, dass wir heute so viele Zuschauer in der Arena gehabt haben. Aber das ist die Sache von jedem selbst.

David Raum (TSG Hoffenheim): Wir sind hier angereist, um gegen Bayern, die wirklich top in Form sind, ein gutes Spiel zu machen und mitzuspielen, uns nicht nur hinten reinzustellen, sondern auch selbst zu probieren, uns auch Chancen zu kreieren. Wir haben es auch teilweise geschafft, uns Chancen zu kreieren. Wenn wir da vielleicht einen machen, dann kommen wir bei einem 2:1 vielleicht nochmal rein ins Spiel, kriegen dann das 3:0, am Ende noch das 4:0. Dann sieht das Spiel natürlich brutal deutlich aus.

Didi Hamann: Wie die Bayern drauf sind, das ist schon wieder beängstigend für die Konkurrenz.

Amos Pieper (Bielefeld): Jeder hat das Gefühl, dass wir nicht das mitgenommen haben, was in den Spielen möglich gewesen wäre. Aber nichtsdestotrotz müssen wir weitermachen. In Spielen gegen bessere Gegner diese Momente nutzen, in den entscheidenden Momenten noch mehr das Tor verteidigen wollen. Und dann ist eigentlich gegen jeden Gegner etwas drin. Aber wir müssen weiter daran glauben.

Emre Can (Dortmund): Wir mussten eine Reaktion zeigen, auf das letzte Spiel. Das haben wir glaube ich heute gemacht. Man darf Bielefeld nicht unterschätzen. Es war nicht einfach, hier zu spielen. Aber wir haben das heute souverän gemacht.

Marco Rose (Dortmund): Es war für mich in der Summe ein verdienter Sieg. Gute Anfangsphase, zwischendrin war ein bisschen holprig. 2:0-Führung, zweite Halbzeit haben wir eigentlich sehr viel kontrolliert, mit dem 3:0 eigentlich das Spiel zugemacht. Ich hätte mir naürlich gewünscht, dass wir mal wieder zu Null spielen. Aber insgesamt glaube ich, eine gute Reaktion.

Mats Hummels (Dortmund): Wir waren – bis auf ein paar Minuten in der ersten Halbzeit – komplett fokussiert. Wir waren da, wollten eine Antwort zeigen auf das Dienstagsspiel, haben in den ersten 15-20 Minuten Bielefeld in der eigenen Hälfte eingeschnürt, ganz viele hohe Ballgewinne gehabt. Dann hatten wir eine Phase, wo wir viele Ballverluste hatten. aus denen ein bis zwei Chancen für Bielefeld resultierten. Danach haben wir es aber – glaube ich – wieder in den Griff bekommen.

Jesse Marsch (RB Leipzig): Wir haben Duelle verloren, Laufduelle verloren, zweite Bälle verloren. Wir waren wirklich sehr schlecht. Wir waren ruhig in der Halbzeit ruhig und ich habe gesagt „das ist jetzt eine große Herausforderung, wir müssen besser spielen“. Weniger Fehler, mehr Duelle gewinnen. Taktisch habe ich über auch ein Grundordungswechsel überlegt, viele Spieler zu wechseln. Ich glaube, wir haben in der Halbzeit die richtigen Entscheidungen getroffen.

 



 

Rachid Azzouzi (Greuther Fürth): Wir haben sie uns zurechtgelegt. Ich glaube sogar, dass das eine Tor sogar zu wenig war für die Halbzeit. Das ist dann halt der Unterschied zu Leipzig. Die kommen raus, machen 10-15 Minuten richtig Dampf und wir kriegen’s leider nicht mehr verteidigt. Wenn man dann noch so einen Elfmeter gegen sich bekommt, dann wird’s einfach schwierig für uns.

Jeremy Dudziak (Greuther Fürth): Wir wussten, dass sie erstmal kommen werden, dass sie sauer sein werden. Die Aufgabe war, dagegenzuhalten. Am Ende haben wir gesehen, dass die Qualität schon sehr, sehr hoch war.

Emil Forsberg (RB Leipzig): Die erste Halbzeit ist nicht so gut gelaufen. Da waren wir nicht gut. Aber dann haben wir das in die eigene Hand genommen, Druck gemacht, schöne Tore erzielt. Yussi (Poulsen) hatte einen super Impact. Jeder Einwechselspieler hat das super gemacht. Der Sieg war wichtig für uns. 4:1, ich freue mich auch für Hugo (Novoa). Erstes Tor mit dem ersten Kontakt. Richtig geil, ein perfekter Abend.

Christian Streich (SC Freiburg): Es war kein unverdienter Sieg, ich habe gute Dinge gesehen von meiner Mannschaft. Das Momentum war bei uns, wir haben gegen eine starke Wolfsburger Mannschaft gewonnen.

Philipp Lienhart (SC Freiburg): Die Mannschaft kennt sich schon relativ lange. Wir hatten im Sommer wenige Abgänge. Jeder weiß genau, was er einbringen muss, um erfolgreich zu sein.

Lucas Höler (SC Freiburg): Wir haben noch immer nicht verloren. Das ist extrem geil. Wir freuen uns alle extrem. Mal schauen, wie lange es noch geht.

Photo by Stuart Franklin/Getty Images

Mark van Bommel (VfL Wolfsburg): Ich nehme jede Kritik an, weil man Kritik bekommt, wenn man die Spiele nicht gewinnt, egal auf welche Art und Weise. Aber ich glaube, dass die Mannschaft gekämpft hat. Wir kriegen zwei Bälle zwischen die Pfosten, einen Standard, was uns so oft in der letzten Zeit passiert und einen Umschaltmoment. Es ist nicht so, dass wir nicht kämpfen, dass wir keine Chancen kriegen. Es sieht einfach schwierig aus, wie wir Fußball spielen. Aber das ist so, wenn man einige Spiele nicht gewonnen hat und der erste Schuss zwischen die Pfosten ist ein Tor.

Marcel Schäfer (VfL Wolfsburg): Ich glaube schon, dass die Mannschaft heute gekämpft hat. Ich glaube schon, dass der Funke von der Mannschaft auf die Fans überspringen kann. Aber dafür müssen wir mehr tun, als wir getan haben. Und da sind wir einfach gefordert, eine Reaktion zu zeigen.

Maximilian Arnold (VfL Wolfsburg): Dass die Fans enttäuscht sind, ist klar. Wir sind auch enttäuscht. Wir haben wieder Möglichkeiten gehabt, aber einfach überhaupt kein Spielglück im Moment. Der Schuss von Lukas (Nmecha) kann auch mal reingehen, dann steht es 1:1. Wir müssen auch die Standardtore ganz anders verteidigen. So stehen wir wieder mit leeren Händen da, das ist ziemlich bitter und enttäuschend.

Photo by Thomas Eisenhuth/Getty Images

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Victor Catalina

Victor Catalina

Mit Hitzfelds Bayern aufgewachsen, in Dortmund studiert und Sheffield das eigene Handwerk perfektioniert. Für 90PLUS immer bestens über die Vergangenheit und Gegenwart des europäischen Fußballs sowie seine Statistiken informiert.

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