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90PLUS » BVB zögert bei Verlängerung mit Adeyemi: Verkauf zur Sanierung?
Bundesliga

BVB zögert bei Verlängerung mit Adeyemi: Verkauf zur Sanierung?

Till Gabriel
10.02.26, 20:56
Till Gabriel
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Karim Adeyemi
Foto: Getty Images

Nicht nur die Zukunft von Nico Schlotterbeck ist Dauerthema beim BVB. Auch Karim Adeyemi beschäftigt die Verantwortlichen.

Ursprünglich sollte auch der Vertrag des Flügelstürmers ausgeweitet werden, mittlerweile sind die Gespräche jedoch ins Stocken geraten. Adeyemi soll in seinem neuen Kontrakt eine Ausstiegsklausel fordern, allerdings gelten diese im Normalfall als No-Go beim Tabellenzweiten.

Wie die Ruhr Nachrichten berichten, zögert der Klub mittlerweile, ob man mit dem Nationalspieler verlängern sollte. Demnach besteht die Möglichkeit, dass man einen Verkauf Adeyemis als „sportlich verschmerzbar und wirtschaftlich womöglich sogar notwendig“ betrachten könnte.

Adeyemi und Schlotterbeck: BVB vor großem Umbruch?

Zwar zählt der schnelle Angreifer mit sieben Toren und vier Vorlagen zu den besten Scorern beim BVB, allerdings machte Adeyemi in der laufenden Saison auch immer wieder mit Fehltritten auf sich aufmerksam. Neben der Affäre um illegalen Waffenbesitz durch eine sogenannte Mystery-Box verhielt sich der frühere Salzburger auch bei Auswechslungen nicht immer einwandfrei.

Der Marktwert des 24-Jährigen wird auf rund 60 Millionen Euro geschätzt, dem BVB würde bei einem Verkauf im Sommer daher eine hohe Ablöse winken, die man in den anvisierten Umbau des Kaders investieren könnte. Adeyemi hat in der Vergangenheit zwar immer wieder nachgewiesen, dass er das Potenzial hat, ein Unterschiedsspieler zu sein, konnte seine Fähigkeiten aber zu selten konstant abrufen. Zuletzt musste er zudem wegen Sprunggelenksproblemen passen.

Karim Adeyemi
Foto: Getty Images

Neben dem Adeyemi-Thema zieht sich auch der Poker um Nico Schlotterbeck weiter in die Länge. Der Innenverteidiger hat noch keinen neuen Vertrag unterschrieben, sein aktueller läuft 2027 aus. Entscheidet sich der Linksfuß nicht für eine Zukunft in Schwarz-Gelb, könnten die Verantwortlichen um Geschäftsführer Lars Ricken und Sportdirektor Sebastian Kehl nur noch nach der laufenden Spielzeit eine Ablöse mit dem Nationalspieler generieren.

THEMENBorussia DortmundKarim Adeyemi
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