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90PLUS » Davies-Berater klagt kanadischen Verband an: „Hätte gegen die USA nicht spielen dürfen!“
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Davies-Berater klagt kanadischen Verband an: „Hätte gegen die USA nicht spielen dürfen!“

Manuel Behlert
26.03.25, 12:35
Manuel Behlert
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Davies
(Photo by Michael Owens/Getty Images)

Alphonso Davies, Verteidiger des FC Bayern, hat sich bei der kanadischen Nationalmannschaft einen Kreuzbandriss zugezogen. Der Linksfuß, der erst kürzlich seinen Vertrag langfristig verlängert hat, fällt damit rund sechs Monate aus. 

Für den Rekordmeister ist das im Endspurt der Saison ein absoluter Schock. Zumal Min-jae Kim immer wieder an Problemen laboriert und Dayot Upamecano auch mindestens einige Wochen ausfällt.

Davies hätte gegen die USA nicht spielen dürfen

Besonders ärgerlich: Die Verletzung wäre vermeidbar gewesen. Medienberichten zufolge fühlte sich Davies nach dem Halbfinalspiel in der Nations League gegen Mexiko, das verloren wurde, nicht ganz fit, hatte ein kleines Wehwehchen. Statt auf Nummer sicher zu gehen wurde er aber von seinem Trainer gegen die USA im Spiel um Platz drei eingesetzt. Dort passierte es, der Kreuzbandriss resultierte.

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Davies-Berater Huoseh äußerte sich nun verärgert. „Er hätte in diesem Spiel um Platz drei gegen die USA nicht spielen dürfen. Ich war sehr überrascht als er für die Startelf nominiert wurde! Er hat vorher sogar kommuniziert, dass er sich nicht topfit fühlt. Eine Quelle innerhalb es Verbandes teilte mir vorher mit, dass er nur ein paar Minuten spielen sollte, ich sagte ihnen, dass er besser gar nicht spielt“, so der Berater.

Zudem erhob Huoseh Vorwürfe gegen Kanadas Nationaltrainer Jesse Marsch: „Ich bin der klaren Meinung, er hätte die Situation besser managen müssen. Das war zu 100 % vermeidbar! Jesse hat Erfahrung, er weiß, dass man kein Risiko eingehen sollte. Ich weiß, es war ein Spiel gegen die USA, aber die Gesundheit sollte immer an erster Stelle stehen. Nationalmannschaften müssen ihre Spieler besser schützen!“ 

In Sachen Genesung macht sich der Berater derweil keine Sorgen: „Ich weiß, dass er beim medizinischen Team des FC Bayern in guten Händen ist und sich von diesem Rückschlag erholen wird.“ Die Saison sowie die Klub-WM und die Vorbereitung auf die neue Spielzeit kann der Kanadier aber erst einmal ad acta legen. Bei einem idealen Heilungsverlauf könnte ein Comeback im September oder Oktober angepeilt werden.

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