DFB-Pokal | Berufung: So will Wolfsburg eine Spielwiederholung erzwingen

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News | Die Posse rund um die DFB-Pokal-Begegnung zwischen Preußen Münster und dem VfL Wolfsburg ist noch immer nicht beendet. Die Wolfsburger Verantwortlichen werden Berufung gegen die Entscheidung des DFB-Gerichts einlegen.

DFB-Pokal: Wolfsburg wertet Mitschuld der Schiris höher

Der DFB-Pokal-Krimi zwischen dem VfL Wolfsburg und Preußen Münster geht gewissermaßen in seine nächste Verlängerung. Die „Wölfe“ hatten die Partie sportlich mit 3:1 für sich entschieden. Dabei kam es bekanntermaßen jedoch zu einem Fehler: Wolfsburg wechselte aus Versehen insgesamt sechs stand fünf Spielern ein. Ein Regelverstoß, gegen den Preußen Münster im Anschluss vorging und die Partie am grünen Tisch mit 2:0 für sich entschied. Das Sportgericht urteilte, dass Wolfsburg aus der Gesamtverantwortung nicht rauszunehmen wäre, auch ihnen hätte dieser Wechselfehler auffallen müssen.

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Doch damit ist nicht Schluss, denn: Wolfsburg wird dem kicker zufolge Berufung gegen die Gerichtsentscheidung einlegen. Demnach sehe man einen erfolgsversprechenden Ansatz für eine erneute Prüfung des Falls. VfL-Geschäftsführer Tim Schumacher und Anwalt Christoph Schickhardt glauben, man müsse die Mitschuld des Schiedsrichter-Gespanns höher einstufen. Dafür werden sie vor dem Bundesgericht plädieren. Auch eine sprachliche Feinheit der Wechsel-Regel könnte noch zu einer Umkehr des Gerichtsentscheidung führen. Sollte es so kommen, würde die Partie zwischen Wolfsburg und Münster wohl erneut ausgespielt werden – dieses Mal hoffentlich mit einem sportlichen Sieger.

Foto: IMAGO

Marc Schwitzky

Erst entfachte Marcelinho die Liebe zum Spiel, dann lieferte Jürgen Klopp die taktische Offenbarung nach. Freund des intensiven schnellen Spiels und der Talentförderung. Bundesliga-Experte und Wortspielakrobat. Seit 2020 im 90PLUS-Team.

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