Hummels, Adeyemi, Schlotterbeck uvm. – Die Kandidaten des BVB-Umbruchs

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News | Borussia Dortmund steht aufgrund der bislang eher enttäuschenden Saison vor dem nächsten Umbruch, der BVB will viel an seinem Kader verändern. Es sollen sich bereits klare Namen auf der Zu- wie Abgangsseite herauskristallisiert haben.

BVB will Adeyemi-Preis drücken, Schlotterbeck im Fokus

Mit 50 Punkten aus 24 Liga-Spielen könnte Borussia Dortmund theoretisch absolut zufrieden sein, bereits sechs Punkte trennen den Tabellenzweiten von Rang drei. Dennoch ist der BVB von der laufenden Spielzeit enttäuscht, was dem so schwachen Abschneiden in den Pokalwettbewerben geschuldet ist. Im DFB-Pokal schied Dortmund überraschend gegen Zweitligist St. Pauli (1:2) aus. In der Champions League haben die Schwarz-Gelben nicht einmal die Gruppenphase überstanden, um dann in der Zwischenrunde gegen die Glasgow Rangers auszuscheiden. Es sind vor allem die so extrem schwankenden Leistungen, die dem BVB zu schaffen machen, im Kader fehlt es an vielem. Deshalb soll im Sommer ein Umbruch vollzogen werden.

Hierfür haben sich sowohl auf der Zu- wie auf der Abgangsseite bereits konkrete Namen herauskristallisiert. So berichtet Sport Bild, dass der BVB vor allem Führungsstärke und Tempo dazugewinnen will. Für mehr Erfolgshunger soll der bereits verpflichtete Niklas Süle (26) sorgen, neben ihm könnte auch Nico Schlotterbeck (22) für die Innenverteidigung verpflichtet werden. Der Wechsel des Freiburgers hängt aber davon ab, ob Manuel Akanji tatsächlich zu Manchester United geht – nur dann wäre das nötige Geld vorhanden. Als defensiv denkende Spieler stehen auch Rechtsverteidiger Noussair Mazraoui (24) von Ajax und Sechser Boubacar Kamara (22) von Olympique Marseille im BVB-Fokus.

Nach wie vor will Dortmund auch Karim Adeyemi (20) zu sich lotsen. Die von RB Salzburg geforderten 42,5 Millionen Euro kann und will der BVB allerdings nicht zahlen. Man pocht darauf, dass der unbedingte Wille Adeyemis, zur Borussia zu kommen, den Preis drücken kann. Hier ist aber noch keine schnelle Lösung in Sicht.

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Hummels-Zukunft fraglich – Witsel, Can und Schulz können gehen

Auch der BVB musste durch die Corona-Pandemie erhebliche finanzielle Einbußen hinnehmen, die Kasse für den geplanten Umbruch ist längst nicht so voll wie benötigt – trotz möglichem Abgang von Erling Haaland (21). So steht außer Frage, dass auch gut verdienende Spieler, die schon länger nicht mehr an ihr Leistungsmaximum gehen oder nicht zu den Plänen von Trainer Marco Rose (45) passen, auf dem Prüfstand stehen. Bei manchen Profis soll der Abgang bereits beschlossene Sache sein. So wird der auslaufende Vertrag von Axel Witsel (33), der jährlich sieben Millionen Euro verdient, nicht verlängert.

Auch Emre Can (28), acht Millionen Euro Jahresgehalt, Nico Schulz (28), sechs Millionen, und Roman Bürki (31), sechs Millionen, sollen den Verein im Sommer verlassen. Thorgan Hazard (28) und Julian Brandt (25) sollen zumindest bei passenden Angeboten Verkaufskandidaten sein.

Ein großes Fragezeichen steht hinter der Zukunft von Mats Hummels (32). Der etatmäßige Abwehrchef steht sportlich in der Kritik, in der laufenden Saison steht er teilweise stellvertretend für die großen Defensivschwächen der Borussen – ein Umstand, der sich mit seinem Jahresgehalt von zehn Millionen Euro nicht vereinbaren lässt. Mit Süle kommt bereits ein großes Kaliber für die Abwehrzentrale, die Innenverteidigung wird für die Zukunft ausgerichtet. Es ist möglich, dass Hummels, dessen Vertrag im Sommer 2023 ausläuft, nicht zu eben jener Zukunft gehört.

(Photo by Focke Strangmann – Pool/Getty Images)

Marc Schwitzky

Erst entfachte Marcelinho die Liebe zum Spiel, dann lieferte Jürgen Klopp die taktische Offenbarung nach. Freund des intensiven schnellen Spiels und der Talentförderung. Bundesliga-Experte und Wortspielakrobat. Seit 2020 im 90PLUS-Team.

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