Durchrotierter Hertha gelingt Befreiungsschlag gegen Freiburg

Spieltag

Hertha BSC gelang im Abstiegskampf ein Befreiungsschlag. Gegen den SC Freiburg gewann die Dardai-Elf mit 3:0.

Hertha rotiert durch

Für Hertha BSC war das Heimspiel gegen den SC Freiburg die zweite Partie nach der Quarantäne. Pal Dardai rotierte nach dem 1:1 gegen Mainz kräftig durch und wechselte auf neun Positionen das Personal aus. Nur Alexander Schwolow und Matteo Guendouzi blieben in der Startelf.

Die neu zusammengestellte Mannschaft musste sich in den ersten Minuten ein wenig finden. Nach einer cleveren Freiburger Freistoßvariante kam Lucas Höler beinahe frei zum Abschluss, traf den Ball allerdings nicht richtig und rauschte in Schwolow rein. Beide konnten weitermachen.

Die Gastgeber wurden anschließend ein wenig aktiver und es dauerte nicht lange, bis sie sich auch belohnten. Nach 13 Minuten kam Jordan Torunarigha an den Ball, marschierte bis an den Strafraum und prüfte SCF-Keeper Florian Müller. Dieser konnte den Schuss nicht ausreichend zur Seite abwehren, sodass Krzysztof Piatek aus kurzer Distanz zum 1:0 treffen konnte. Der Hauptstadtklub kam nun endgültig im Spiel an und ließ in der Defensive erstmal nichts mehr anbrennen. Im Angriff wirbelte dann auf einmal Nemanja Radonjic los, ließ Philipp Lienhart stehen und bediente Peter Pekarik mustergültig. Dieser köpfte frei am Fünfer zum 2:0 ein (22. Min.).

Bei der Streich-Elf ging nicht mehr viel. Ermedin Demirovic prüfte Schwolow noch zweimal aus der Distanz, aber richtig gefährlich wurde es nicht. Kurz vor dem Ende des ersten Durchgangs musste Guendouzi in die Kabine. Der Franzose wurde mit Verdacht auf eine Mittelfußfraktur ausgewechselt. Für ihn kam Sami Khedira ins Spiel.

Freiburg kommt druckvoll aus der Kabine

Zu Beginn des zweiten Durchgangs machte sich Freiburg direkt in der Offensive bemerkbar. Schwolow konnte in der 48. Minute den Anschlusstreffer durch Höler mit einer Fußabwehr verhindert. Die Breisgauer blieben dran und wieder war es Höler, der fünf Minuten den Ausgleich auf dem Fuß hatte. Eine scharfe Hereingabe von Christian Günter konnte er nicht auf das Tor bringen. Hertha wackelte, aber überstand die Drangphase ohne Gegentreffer.

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Nach einer knappen Stunde brachte Dardai Matheus Cunha und die Offensive der Hertha wurde sichtlich aktiver. Der Spielmacher wirbelte sofort los und sorgte für große Unruhe. In der 70. Minute landete ein Schuss von Cunha am Außennetz. Nur wenige Minuten später scheiterte der Brasilianer mit einer Direktabnahme am Pfosten. Der SC Freiburg stand kurz vor dem K.O., hatte aber durch den eingewechselten Nils Petersen noch eine gute Gelegenheit. Der Mittelstürmer schoss allerdings über das Tor.

In der 85. Minute beendete Radonjic mit dem 3:0 die letzten Hoffnungen der Gäste. Nach einem Solo, das er in der ersten Hälfte startete, ließ er die Freiburger Defensive stehen und schloss wohlüberlegt ab.

Durch den Sieg hat die Hertha die Abstiegsränge verlassen und befindet sich aufgrund der bessere Tordifferenz vor den punktgleichen Bielefeldern und Bremern auf Rang 14. Freiburg belegt weiterhin den neunten Platz.

Photo by: Matthias Koch/Imago

Damian Ozako

Als Kind von Tomas Rosicky verzaubert und von Nelson Haedo Valdez auf den Boden der Tatsachen zurückgebracht worden. Geblieben ist die Leidenschaft für den (offensiven) Fußball. Seit 2018 bei 90PLUS.

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