Eigentor bringt den Siegtreffer: Hertha bezwingt Fürth nach Rückstand

Hertha BSC bejubelt den Ausgleich gegen Fürth.
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News | Zum Auftakt des fünften Spieltags trafen Hertha BSC und die SpVgg Greuther Fürth aufeinander. Nach zäher erster Hälfte nahm die Partie an Fahrt auf, wobei sich die Hausherren im Olympiastadion von einem Rückstand erholten und schließlich mit 2:1 gewannen.

Serdar vergibt die beste Chance für Hertha

Beide Mannschaften legten eine engagierten Anfangsphase hin. Die Hauptstädter waren um Kontrolle bemüht, währen der Aufsteiger nicht nur auf Umschaltsituationen lauerte, sondern ebenfalls versuchte, die Initiative zu ergreifen. Die erste hochkarätige Möglichkeit ergab sich in Minute 16, als Suat Serdar mit Tempo in den Fürther Strafraum einzog und nur haarscharf am Tor vorbei schoss. In der Folge erarbeitete sich Hertha ein Übergewicht, musste allerdings den Ausfall von Kapitän Dedryck Boyata verkraften, der sich im Rasen vertrat. Für ihn kam – aufgrund der Verletztenmisere – der erst 17-jährige Linus Gechter.

 

Danach beruhigte sich die zwar recht intensiv geführte, aber spielerisch kaum überzeugende Begegnung. Torgefahr entstand erst wieder in der 39. Minute. Myziane Maolida lenkte eine etwas zu weite Hereingabe von Dayovaisio Zeefuik ans Außennetz. Auf der Gegenseite musste Alexander Schwolow nur gegen Cedric Itten abwehren (42.). Das 0:0 stellte somit den logischen Pausenstand dar.

Dedryck Boyata saß nach seiner Verletzung am Boden und wurde von den Ärzten behandelt.

(Photo: Imago)

Hrgota bringt Fürth in Front, Ekkelenkamp-Einwechslung lenkt Hertha in die Spur

Pal Dardai reagierte in der Halbzeit und wechselte Dennis Jastrzembski für den durchaus aktiven Marvin Plattenhardt ein. Seine Mannschaft agierte druckvoller. Ishak Belfodil prüfte den Ex-Herthaner Sascha Burchert mit einem letztlich harmlosen Flachschuss (54.). Rund 120 Sekunden später brachte Zeefuik im eigenen Strafraum auf ungestüme Art Jeremy Dudziak zu Fall, Schiedsrichter Tobias Stieler entschied prompt auf Elfmeter. Branimir Hrgota trat an und traf souverän ins rechte Eck – 0:1. Dardai legte daraufhin mit Davie Selke und Neuerwerbung Jurgen Ekkelenkamp nach. Belfodil sowie Kevin-Prince Boateng hatten vorzeitig Feierabend. Ekkelenkamp fügte sich bei seinem Bundesliga-Debüt perfekt ein. Eine Ecke von Marton Dardai verwertete er ungestört per Kopf zum 1:1 (61.). Nahezu im Gegenzug kam auch Havard Nielsen freistehend zum Kopfball, doch Schwolow befand sich auf dem Posten.

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Das Kommando übernahm jedoch die Hertha, bei der sich mit Maolida ein weiterer Akteur verletzungsbedingt verabschieden musste. Sie rannte weiter an. Zunächst blieb es allerdings bei Halbchancen oder Selke köpfte den Ball ans Außennetz (76.). Kurz darauf scheiterte der Angreifer am mit dem Fuß parierenden Burchert. Die anschließende Ecke führte über Umwege zu Maximilian Bauer, der vor Ekkelenkamp klären wollte, dabei sich selbst anschoss, sodass der Ball über die Linie kullerte – 2:1 (79.). Die Antwort der – bemühten aber zu ungefährlichen – Gäste blieb in der Endphase aus. Die Berliner gerieten nicht mehr in Gefahr und fuhren den zweiten Sieg am Stück ein. In acht Tagen dürften die Trauben im Auswärtsspiel bei Leipzig höher hängen. Zuvor trifft bereits die weiterhin am Tabellenende hängende Spielvereinigung Greuther Fürth auf den FC Bayern München.

(Photo: Imago)

Yannick Lassmann

Rafael van der Vaart begeisterte ihn für den HSV. Durchlebte wenig Höhen sowie zahlreiche Tiefen mit seinem Verein und lernte den internationalen Fußball lieben. Dem VAR steht er mit tiefer Abneigung gegenüber. Seit 2021 bei 90Plus.

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