FC Bayern | Nagelsmann wehrt sich vor Leipzig-Rückkehr gegen „Lügenbaron“-Vorwürfe

Julian Nagelsmann vor dem Heimspiel des FC Bayern gegen Hertha BSC.
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News | Julian Nagelsmann versprach, bei seinem Abgang aus Leipzig keine Person mit zum FC Bayern zu nehmen. Die Realität sah anders aus, weshalb sich der Trainer beim direkten Duell auf Pfiffe einstellt.

Nagelsmann über drohende Pfiffe: „Ich zittere jetzt nicht“

Der FC Bayern München eiste im Sommer Julian Nagelsmann (34) für eine Rekordablöse von RB Leipzig los. Die Aufregung über den Wechsel nahm sogar noch zu, als der deutsche Rekordmeister sowohl im Staff als auch im Kader des direkten Konkurrenten wilderte, obwohl der Trainer dies ausschloss. Auf der Pressekonferenz am heutigen Freitag (via Sky Sport) sagte der darauf angesprochene Nagelsmann: „Wenn du da sitzt und sagst, ich will auf jeden Fall sechs Spieler und auch sieben Staff-Mitglieder mitnehmen, da weiß ich nicht, ob jeder Fan dann sagt, das ist besser. Würde der Fan morgen klatschen? Ich glaube nicht.“

 

Darüber hinaus seien die Mitglieder des Trainerteams erst mit ihm nach Leipzig gekommen und keine langjährigen Mitarbeiter gewesen, Dayot Upamecano (22) habe der FC Bayern schon vorher verpflichtet und bei Marcel Sabitzer (27) sei es für die Sachsen ebenfalls „nicht schlecht“ gelaufen, da der Österreicher seinen Vertrag ohnehin nicht verlängern wollte. Daher wolle Nagelsmann sich auch nicht als „Lügenbaron“ bezeichnen lassen.

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Mit den erwarteten Pfiffen der Leipziger Anhänger kommt er klar: „Ich zittere jetzt nicht. So schlimm ist es nicht, wenn da ein paar Leute pfeifen. Da müssten alle 34 000 pfeifen, dann ist das halt so.“ Der Trainer sei trotzdem „voller Vorfreude“ auf das Duell mit dem letztjährigen Vizemeister. Denn seine „Performance“ würde nicht durch Emotionen von den Rängen beeinflusst werden. „Ich werde deswegen nicht ein schlechterer Trainer für das Spiel. Es wirft mich nicht aus dem Leben“, betonte Nagelsmann. Grundsätzlich finde er „Hass“ im Fußballstadion allerdings fragwürdig.

(Photo: Imago)

 

Yannick Lassmann

Rafael van der Vaart begeisterte ihn für den HSV. Durchlebte wenig Höhen sowie zahlreiche Tiefen mit seinem Verein und lernte den internationalen Fußball lieben. Dem VAR steht er mit tiefer Abneigung gegenüber. Seit 2021 bei 90Plus.

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