FC Bayern | Sabitzer bei Vorstellung: „Die Säbener Straße ist ein Mythos“

Marcel Sabitzer während einer Trainingseinheit beim FC Bayern.
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News | Der FC Bayern München präsentierte kurz vor Ende des Transferfensters mit Marcel Sabitzer noch einen Neuzugang. Der Österreicher äußerte sich am Donnerstag erstmals seit seinem Wechsel öffentlich.

Kahn verteidigt Vorgehen des FC Bayern: „Zwingen niemanden, zu uns zu kommen“

Der FC Bayern München verstärkte seinen längst nicht auf allen Positionen in der Breite ideal besetzten Kader mit Marcel Sabitzer (27). Am Donnerstagmittag stellte sich der zentrale Mittelfeldspieler der Öffentlichkeit. Das Kommando auf der Pressekonferenz (via spox.com) übernahm zunächst Vorstandschef Oliver Kahn (52): „Wir alle wissen, welche Qualitäten er hat, wir haben ihn schon länger beobachtet. Er gehörte bei Leipzig immer zu den besten Spielern, er wird uns weitere Möglichkeiten im Mittelfeld geben. Es ist kein Geheimnis, dass wir ein wenig Variabilität brauchen, wenn sich der ein oder andere Spieler verletzen sollte. Er hat sicherlich die Qualität, für die notwendige Konkurrenz zu sorgen.“

 

Anschließend bestritt er – genauso wie Sportvorstand Hasan Salihamidzic (44) – die vermeintlich gezielte Schwächung der direkten Konkurrenz: „Wir haben klare Vorstellungen und eine klare Philosophie. Wenn sich die Möglichkeit auftaut, die Spieler oder einen Trainer zu holen, versuchen wir das möglich zu machen. Wir zwingen niemanden, zu uns zu kommen. Wir sind ein sehr attraktiver Klub, das zieht die Spieler zu uns.“ Der FC Bayern hatte vor Sabitzer bereits Trainer Julian Nagelsmann (34) sowie Innenverteidiger Dayot Upamecano (22) aus Leipzig losgeeist.

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Hochmotivierter Sabitzer: „Ich wäre bereit“

Der Österreicher selbst zeigte sich gut gelaunt: „Ich habe mich direkt wohlgefühlt auf dem Platz und in der Start. Die ersten Trainingseinheiten haben richtig Spaß gemacht.“ Seit Dienstag habe der auf die Länderspiele verzichtende Zentrumsspieler trainiert und „einen guten Eindruck“ hinterlassen. „Ich wäre bereit. Aber es ist die Entscheidung des Trainers, es gibt Qualität auf meinen Positionen“, führte Sabitzer aus.

Kontakt habe es mit Nagelsmann vor dem Wechsel kaum gegeben: „Das lief eher im Hintergrund über meine Berater. Ich wollte das von mir weghalten.“ Für Sabitzer geht mit der Anstellung beim deutschen Rekordmeister „ein Traum“ in Erfüllung. Im Vergleich zu Leipzig habe er, „was Medienpräsenz und Rummel betrifft, sofort große Unterschiede gespürt. Die Säbener Straße ist anders, aber ein Mythos.“ Pikant: Sein Debüt könnte er am Samstag im Gastspiel bei RB Leipzig geben.

(Photo: Imago)

 

Yannick Lassmann

Rafael van der Vaart begeisterte ihn für den HSV. Durchlebte wenig Höhen sowie zahlreiche Tiefen mit seinem Verein und lernte den internationalen Fußball lieben. Dem VAR steht er mit tiefer Abneigung gegenüber. Seit 2021 bei 90Plus.

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