Fürth | Azzouzi stärkt Leitl: „Bei uns liegt es nullkommanull am Trainer“

Rachid Azzouzi hat vollstes Vertrauen in Stefan Leitl.
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News | Die SpVgg Greuther Fürth legte einen kapitalen Fehlstart hin. Dennoch steht Trainer Stefan Leitl nicht auf der Kippe, wie Geschäftsführer Sport Rachid Azzouzi klarstellte.

Fürth-Sportchef Azzouzi über Negativserie: „Brauchen jetzt noch nicht vom Abstieg sprechen“

Die SpVgg Greuther Fürth bot beim Gastspiel in Leipzig die wohl stärkste Halbzeit der laufenden Saison. Am Ende führte sie allerdings nur mit 1:0 und hatte im zweiten Abschnitt nichts mehr entgegenzusetzen. Daher stand im neunten Saisonspiel die achte Niederlage zu Buche. Dennoch sagte Geschäftsführer Sport Rachid Azzouzi (50) im Interview mit der Bild: „So chancenlos, wie es die blanken Resultate aussagen, sind wir aber nicht.“

Das Kleeblatt käme in der Bundesliga zwar an seine Grenzen. Trotzdem gäbe es Teams, „die mit uns um den Klassenerhalt kämpfen. Ich glaube an die Qualität unserer Mannschaft“, fuhr der leitende Angestellte fort.

 

Vollstes Vertrauen genießt ebenfalls Trainer Stefan Leitl (44), der sich für den Aufstieg mitverantwortlich zeigte. „Weil ich einfach sehe, wie Stefan Leitl mit der Mannschaft arbeitet und vor allem, wie die Mannschaft Fußball spielt. Solche Halbzeiten wie in Leipzig sagen doch alles aus. Bei uns liegt es nullkommanull am Trainer. Wir ziehen unser Ding deshalb auch weiter durch“, begründete Azzouzi sein Vorgehen hinsichtlich der Trainerfrage.

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Er sei davon überzeugt, dass es „keinen besseren Trainer“ für Fürth gäbe. Zudem helfe es nicht, „in Aktionismus“ zu verfallen. Trotz des mageren einen von 27 möglichen Zählern betont Azzouzi: „Wir brauchen jetzt noch nicht vom Abstieg sprechen.“

„Wir haben erst neun Spiele absolviert. Und warum sollten wir nicht auch einmal in der Lage sein, zwei, drei Spiele hintereinander zu gewinnen“, so der Sportchef weiter. Am Samstag (15.30 Uhr) tritt die Spielvereinigung beim hervorragend aufgelegten SC Freiburg an.

(Photo by Thomas Eisenhuth/Getty Images)

 

Yannick Lassmann

Rafael van der Vaart begeisterte ihn für den HSV. Durchlebte wenig Höhen sowie zahlreiche Tiefen mit seinem Verein und lernte den internationalen Fußball lieben. Dem VAR steht er mit tiefer Abneigung gegenüber. Seit 2021 bei 90Plus.

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