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90PLUS » Gisdol über Abgang aus Moskau: „Schnell gemerkt, dass ich mit der Situation nicht klarkomme“
Bundesliga

Gisdol über Abgang aus Moskau: „Schnell gemerkt, dass ich mit der Situation nicht klarkomme“

Manuel Behlert
30.09.22, 10:29
Manuel Behlert
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Gisdol
(Photo by OZAN KOSE/AFP via Getty Images)

News | Markus Gisdol ist aktuell ohne Anstellung, nachdem er seinen Trainerjob in Moskau aufgrund des Angriffskrieges, den Russland gegen die Ukraine führt, an den Nagel gehängt hat. 

Gisdol: „Nicht geschafft, mich auf Fußball zu konzentrieren“

Markus Gisdol (53) trainierte in der Bundesliga unter anderem die TSG Hoffenheim und den 1. FC Köln. Im Oktober 2021 trat er einen Job bei Lokomotive Moskau an, den er aber nach nur zwölf Spielen wieder aufgab. Relativ zeitnah nach dem Ausbruch des Krieges nahm der Trainer seinen Hut. Im Interview mit Sky sprach er nun unter anderem darüber. 

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Sportlich fand der Coach die Aufgabe sehr interessant: „Ich möchte zunächst betonen, dass es sportlich eine sehr interessante Aufgabe war, dort zu arbeiten.“ Aber die Umstände machten ein weiteres Engagement unmöglich. „Als der Krieg ausgebrochen ist, habe ich schnell gemerkt, dass ich mit der Situation große Schwierigkeiten habe und damit nicht klarkomme. Ich habe es nicht geschafft, mich auf Fußball zu konzentrieren. Es gab für mich keine andere Lösung als den Verein zu verlassen. Mir war klar, dass ich eine konsequente Entscheidung treffen und Moskau verlassen muss“, so Gisdol.

Weitere News rund um das aktuelle Geschehen finden sich in unserem Ticker 

Die Station im Ausland war für den Trainer, der aktuell keinen Job hat, sehr reizvoll: „Ich wäre wirklich gern länger dort geblieben, denn wir hatten in der Vorbereitung gut gearbeitet und waren voller Vorfreude auf die Rückrunde. Es war schon deshalb eine wichtige Erfahrung, weil ich in einer anderen Sprache arbeiten musste.“ Auch andere Trainer, so zum Beispiel Daniel Farke (45), der jetzt in Mönchengladbach an der Seitenlinie steht, verließen Russland schnell.

(Photo by OZAN KOSE/AFP via Getty Images)

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