Gladbach | Hütter vor dem Derby in Köln: „Wir konzentrieren uns vor allem auf uns selbst“

Adi Hütter als Trainer von Borussia Mönchengladbach
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News | Borussia Mönchengladbach tritt am Samstag zum mit Spannung erwarteten Duell beim 1. FC Köln an. Erstmals bei einem Rheinderby an der Seitenlinie steht Adi Hütter, der auf der Pressekonferenz eine gewisse Vorfreude ausstrahlte.

Gladbach-Coach Hütter: „Emotionen werden von den Rängen auf das Spielfeld übertragen“

Borussia Mönchengladbach fand nach mäßigem Saisonstart allmählich in die Spur. Das 5:0-Spektakel im DFB-Pokal-Vergleich mit dem FC Bayern mit eingenommen stehen vier Pflichtspiele ohne Niederlage am Stück zu Buche. Die Stimmung ist also ansprechend vor dem Derby gegen den ebenfalls ordentlich aufgelegten 1.FC Köln.

Auf der Pressekonferenz am Donnerstagmittag stand Trainer Adi Hütter (51) Rede und Antwort. Angesprochen auf die Atmosphäre im mit 50.000 Zuschauenden ausverkauften Müngersdorfer Stadion betonte er: „Natürlich werde ich versuchen, die Stimmung und die Emotionen in diesem Spiel aufzusaugen. In erster Linie ist es aber meine Aufgabe, die bestmögliche Mannschaft aufs Feld zu schicken.“

 

Motivieren müsse er „von den Jungs für dieses Spiel keinen einzigen“. Denn „die Emotionen werden sich ohnehin am Samstag auch von den Rängen auf das Spielfeld übertragen.“ Doch die Kölner leben nicht nur von der prächtigen Kulisse, sondern auch von einer spielerischen Weiterentwicklung, die Steffen Baumgart (49) einleitete.

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Gefahr strahlen die Geißböcke vor allem über die Flügel aus, was auch Hütter bewusst ist: „Natürlich müssen wir versuchen, die vielen Flanken des Gegners zu unterbinden. Alles kann man aber natürlich nicht verteidigen, das ist klar.“ In Anthony Modeste (33), dessen verletzungsbedingte Auswechslung in Mainz wohl keine schlimmen Auswirkungen besaß, habe Köln einen sehr kopfballstarken Angreifer vorne drin.

Letztlich richtete der Übungsleiter den Fokus auf die Qualität seiner Mannschaft, die im Vergleich zum Rivalen wohl höher ausfällt: „Wir konzentrieren uns aber vor allem auf uns selbst und unsere Spielweise. Wir müssen die Zweikampfstärke und Intensität des Spiels annehmen.“

Verzichten muss Hütter weiterhin auf Breel Embolo (24), der sich vor seiner Muskelverletzung in sehr guter Verfassung befand. Dafür kann er wieder regelmäßig auf Marcus Thuram (24) zurückgreifen sowie den aufstrebenden Alassane Pléa (28) zurückgreifen. „Wenn Breel wieder da ist, habe ich die Qual der Wahl“, stellte Hütter fest.

Mit dem momentan zur Verfügung stehenden Personal geht Borussia Mönchengladbach dennoch als leichter Favorit in die 127. Auflage des Rheinderbys.

(Photo by Matthias Kern/Getty Images)

 

Yannick Lassmann

Rafael van der Vaart begeisterte ihn für den HSV. Durchlebte wenig Höhen sowie zahlreiche Tiefen mit seinem Verein und lernte den internationalen Fußball lieben. Dem VAR steht er mit tiefer Abneigung gegenüber. Seit 2021 bei 90Plus.

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