Grammozis über Transferpläne: Schalke ist „ein Magnet für Spieler“

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News | Dimitrios Grammozis, Trainer des FC Schalke 04, hat sich in einem Interview zur bisherigen Transferperiode, den Aufgaben in der 2. Bundesliga und der Fanattacke auf S04-Spieler sowie -Mitarbeiter geäußert.

Grammozis: „Die haben Bock für Schalke in der 2. Liga zu spielen?“

Der FC Schalke 04 arbeitet zur Zeit mit Hochdruck am Neuaufbau in der 2. Bundesliga. Der Klub konnte bereits einige Neuzugänge präsentieren und hat sich auch schon von einigen namhaften Profis getrennt. Sportvorstand Peter Knäbel (54) hat sich frühzeitig dafür entschieden, mit Dimitrios Grammozis (42) in die 2. Liga zu gehen. Dieser lobte in einem exklusiven Interview mit Transfermarkt Knäbel und auch den neuen Sportdirektor Rouven Schröder (45). Die Kommunikation innerhalb des Klubs sei „wirklich top“. „Es macht sehr viel Spaß, mit den beiden zusammenzuarbeiten“, betonte Grammozis.



 

 

Über die Neuzugänge, die bereits verpflichtet werden konnten, freut sich der Trainer immens. Es sei gut, dass der Klub Spieler überzeugt habe, „die diese schwere Zeit nicht mitgemacht haben und dem Verein und dem Team mit ihrer positiven Art neue Energie spenden“. Das neue Ziel der Königsblauen sei ein Spieler, der die Stürmer mit Bälle füttern kann. Die Transferplanungen laufen ihm zufolge sehr gut. „Man merkt schon, dass Schalke für Spieler ein Magnet ist. Auch für Spieler, bei denen man vielleicht denkt: Boah, haben die echt Bock, für Schalke in der 2. Liga zu spielen?“, zeigte sich Grammozis hocherfreut.

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Grammozis über Fanattacke: „Hat Spuren hinterlassen

Doch spielerische Qualität reiche nicht aus. Der Klub suche auf dem Transfermarkt explizit nach Mentalität. Der 42-Jährige weiter: „Es reicht nicht aus, ein wenig das Schalke-Trikot zu tragen und etwas zu kicken. Die 2. Liga ist sehr herausfordernd. Deswegen brauchen wir Spieler, die Fußball spielen, aber auch den Kampf annehmen. Wir schauen genau hin, um eine gute Mischung zu finden.“

Die Attacke, die Spieler sowie Mitarbeiter nach dem Abstieg erlebten bezeichnete Grammozis als „absolut unschöne Sache“. Der Trainer verstand, dass „Gesprächsbedarf“ bestand und die Mannschaft wollte sich auch stellen. Dass es dann zu gewalttätigen Übergriffen kam, verurteilt Grammozis: „Das ging eindeutig über die rote Linie hinaus.“ Die Vorkommnisse haben ihm zufolge „natürlich Spuren hinterlassen“.

Eine Spielphilosophie hat der 42-Jährige fest im Blick. „Wir wollen natürlich dominant spielen, gerne selbst den Ball haben und versuchen, viele Torchancen zu kreieren. Darauf liegt unser Hauptaugenmerk. Und wenn wir den Ball nicht haben, wollen wir ihn so schnell wie möglich zurückholen“, erklärte Grammozis, der den direkten Wiederaufstieg als große Herausforderung betrachtet.

Photo by: Tim Rehbein/Imago

Damian Ozako

Als Kind von Tomas Rosicky verzaubert und von Nelson Haedo Valdez auf den Boden der Tatsachen zurückgebracht worden. Geblieben ist die Leidenschaft für den (offensiven) Fußball. Seit 2018 bei 90PLUS.

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