Hertha BSC | Bobic über Transfers: „Haben gemacht, was wir machen wollten“

Fredi Bobic vor dem Berliner Pokalspiel in Meppen.
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News | Hertha BSC startete unbefriedigend in die Saison. Beobachter sahen auch das Vorgehen auf dem Transfermarkt als unglücklich an – ganz im Gegensatz zu Sportvorstand Fredi Bobic.

Hertha BSC: Bobic zeigt sich mit Transferperiode zufrieden und spricht über Pál Dárdai

Null Punkte, 2:10-Tore: Schlechter hätte der Beginn der Bundesliga-Spielzeit für Hertha BSC wohl kaum laufen können. Zudem gab der Hauptstadtklub mit Jon Córdoba (28), Matheus Cunha (22) und Dodi Lukébakio (23) seine besten Offensivakteure aus dem vergangenen Spieljahr. Soforthilfen trafen dagegen nicht ein. Insbesondere auf den offensiven Flügelpositionen mangelt es an Optionen. So scheiterte eine mögliche Leihe des bei der AC Milan angestellten Samu Castillejo (26). Dennoch zeigte sich der neue Sportvorstand Fredi Bobic (49) mit dem Endresultat zufrieden, wie er in einer Medienrunde (via Sportbuzzer) klarstellte: „Ich kann voller Überzeugung sagen, wir haben das gemacht, was wir machen wollten.“

 

Weiter fügte er an: „Wir haben Spieler geholt, die Erfahrung haben gepaart mit jungen Spielern, die mit großer Freude und Euphorie herkommen, um sich hier entwickeln zu können und stolz sind, für diesen Verein zu spielen.“ Daher gehe Bobic davon aus, dass Hertha eine „stabile Saison“ spiele. Das sei möglich. Allerdings deutete der aus Frankfurt gekommene Manager an an, dass etwas Geduld von Nöten sein wird: „Das passiert nicht von einem auf den anderen Tag, das ist ein Prozess – in allen Bereichen. Dass da Fehler passieren und wir selber welche produzieren, gehört dazu. Allerdings dürfen wir nicht zu viele Fehler davon machen.“

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Auch Trainer Pál Dardai (45), der zuletzt mit einer Rückkehr in den Nachwuchs kokettierte, bezog er mit ein: „Ich habe mit Pál sehr lange geredet nach seinem emotionalen Ausbruch am Sonntag, der nicht gut war. Die Emotionalität darf nicht Überhand gewinnen. Das war nicht förderlich für Hertha BSC.“ Jetzt sei aber alles in bester Ordnung. Somit können sich die Berliner voll auf Restart nach der Länderspielpause fokussieren. Dann warten die richtungsweisenden Spiele in Bochum und gegen Fürth.

(Photo: Imago)

Yannick Lassmann

Rafael van der Vaart begeisterte ihn für den HSV. Durchlebte wenig Höhen sowie zahlreiche Tiefen mit seinem Verein und lernte den internationalen Fußball lieben. Dem VAR steht er mit tiefer Abneigung gegenüber. Seit 2021 bei 90Plus.

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