Die starke Saison von Jamie Leweling bleibt auch international nicht unbemerkt. Nach seiner Nominierung für die deutsche Nationalmannschaft für die WM soll das Interesse mehrerer europäischer Klubs am Offensivspieler des VfB Stuttgart deutlich konkreter geworden sein.
Wie Sky berichtet, beschäftigen sich unter anderem die AS Rom, der FC Everton und erneut der AFC Bournemouth intensiv mit dem 25-Jährigen. Vor allem Bournemouth soll bereits im Winter mit einer Anfrage in Höhe von rund 40 Millionen Euro abgeblitzt sein.
Stuttgart erhöht offenbar die Forderung für Leweling
Für zusätzliche Aufmerksamkeit sorgte auch die Entscheidung von Julian Nagelsmann, Leweling statt Vereinskollege Chris Führich in den deutschen WM-Kader zu berufen. Besonders Lewelings Variabilität habe letztlich den Unterschied gemacht. Leweling kommt in vier Einsätzen für Deutschland bereits auf einen Treffer. Zudem spielte der Offensivmann beim VfB seine bislang stärkste Saison. In 49 Pflichtspielen gelangen ihm elf Tore und zwölf Vorlagen.

Die Entwicklung schlägt sich mittlerweile auch deutlich im Marktwert nieder. Leweling konnte seinen Wert laut den Berichten innerhalb einer Saison auf rund 40 Millionen Euro verdoppeln. Allerdings soll der VfB intern inzwischen sogar deutlich mehr verlangen. Demnach liege die Schmerzgrenze mittlerweile bei über 50 Millionen Euro. Gerade die Weltmeisterschaft könnte Lewelings Marktwert jetzt sogar noch weiter steigen lassen. Der Offensivspieler dürfte beim Turnier zusätzliche internationale Aufmerksamkeit erhalten und sich damit weiter auf die Wunschlisten vieler Topklubs spielen.
Neben Leweling stehen mit Alexander Nübel, Deniz Undav und Angelo Stiller noch drei weitere Stuttgarter im deutschen WM-Aufgebot. Für Mittelstädt blieb dagegen trotz starker Rückrunde nur die Rolle des Härtefalls. Nagelsmann erklärte, man habe sogar über eine zusätzliche Nominierung nachgedacht, sich letztlich aber gegen einen weiteren Defensivspieler entschieden.

