Der FC Bayern plant bereits den Kader für die neue Saison. Erste Entscheidungen wurden schon getroffen, so verlassen Raphael Guerreiro und Leon Goretzka den Rekordmeister mit Ablauf ihres Vertrags.
Weitere Spieler stehen vor einem Abgang, darunter vor allem einige Leihspieler um Joao Palhinha, Sacha Boey und Bryan Zaragoza. Durch Verkäufe von diesen Spielern erhofft man sich in München einige Einnahmen, die man dann wieder reinvestieren kann.
In jedem Fall kommt es nicht bei jedem gut an, dass Bayern schon recht rigoros handelte, gerade bei Goretzka.
Basler kritisiert den FC Bayern
Mario Basler zum Beispiel. Er ist der Ansicht, dass Bayern gerade aufgrund des Goretzka-Formanstiegs der letzten Wochen beim Mittelfeldspieler vorschnell gehandelt hat. „Mit tut es leid, dass er beim FC Bayern nicht bleibt. Es tut mir weh, dass er weg muss. Ich finde das richtig schade“, meinte Basler im Doppelpass bei Sport1. Nach Ansicht des 57-Jährigen wäre Goretzka nach wie vor eine sportliche Bereicherung für den deutschen Rekordmeister.

Basler würde Goretzka auch am Mittwoch in der Champions League gegen PSG seinem Teamkollegen Aleksandar Pavlovic vorziehen. Dass Bayern ihn sogar ablösefrei abgibt sorgt beim ehemaligen Spieler des Rekordmeisters für Erstaunen. „Ich finde das unverständlich. Er hat alle Voraussetzungen, sowohl defensiv als auch offensiv. Deshalb kann ich es nicht nachvollziehen, dass man ihn gehen lässt“, schimpfte der 57-Jährige über seinen Ex-Klub.
Zur Wahrheit gehört trotz einiger positiver Elemente zuletzt aber auch, dass Goretzka zuletzt jahrelang zwischen besseren und schwächeren Leistungen hin- und herpendelte. Das sind keine Voraussetzungen, um einem der Topverdiener wieder einen hochdosierten Vertrag anzubieten. Deswegen erfolgte auch die saubere und für beide Seiten friedliche Trennung.

