Kolasinac und Huntelaar verlassen Schalke

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News | Der Umbruch beim FC Schalke 04 schreitet weiter voran. Mit Sead Kolasinac und Klaas-Jan Huntelaar müssen zwei gestandene Akteure gehen.

Schalke trennt sich „mit Blick auf Budget- und Kaderstruktur“ von Kolasinac und Huntelaar

Der FC Schalke 04 spielte eine denkwürdig schlechte Bundesliga-Saison. Mit schwachen 16 Punkten musste den Gang in die 2.Bundesliga antreten. Auch die im Winter zurückgekehrten Sead Kolasinac (27) sowie Klaas-Jan Huntelaar (37) konnten trotz hoher Einsatzbereitschaft das Debakel nicht mehr verhindern. Bis zuletzt wurde darüber spekuliert, ob das Duo aus Verbundenheit auch in der Zweitklassigkeit Königsblau tragen wird. Doch nun sorgten die Knappen für Klarheit. Am Donnerstagmittag teilten sie auf ihren öffentlichen Kanälen mit, dass sowohl der Defensivakteur als auch der Angreifer in Zukunft nicht mehr mit an Bord sein werden.

 

Sportvorstand Peter Knäbel (54) erklärte: „Sportlich wie menschlich schmerzt uns diese Entscheidung. Mit Blick auf die derzeitige Budget- und Kaderstruktur – all die bekannten und öffentlich diskutierten Herausforderungen – war sie alternativlos. So ehrlich müssen wir sein. Eine wochenlange Hängepartie können wir uns mit Blick auf die kurze Vorbereitung und den frühen Saisonstart ebenfalls nicht leisten, sondern müssen jetzt Entscheidungen für Schalke 04 treffen. Deshalb haben wir uns zu diesem klaren Schnitt entschieden.“

Knäbel: „Bei jeder Begegnungen spürt man, wie wichtig Schalke ihnen ist“

Zudem habe die sportliche eine Verpflichtung gespürt, möglichst frühzeitig das weitere Verfahren mit Kolasinac, der vom FC Arsenal ausgeliehen war, und Huntelaar zu klären. „Dafür sind die Verdienste von Sead und Klaas-Jan viel zu groß. Wir sind ihnen sehr dankbar, dass sie ihren Herzensverein ein halbes Jahr lang nach Kräften unterstützt haben. Bei jeder Begegnung mit den beiden spürt man, wie wichtig Schalke 04 ihnen ist und wie sehr sie sich mit dem Verein verbunden fühlen“, fügte Knäbel hinzu.

Für den Sportvorstand und den frisch vorgestellten Sportdirektor Rouven Schröder (45) gibt es zahlreiche weitere Baustellen zu schließen. Sämtliche Großverdiener sollen in der kommenden Transferperiode abgegeben werden, um eine Insolvenz zu vermeiden. Dennoch soll zeitgleich ein Kader zusammengestellt werden, der in der hochkarätig besetzten 2.Liga, um den Aufstieg mitspielen soll. Denn die finanzielle Sanierung von Schalke 04 ist langfristig wohl nur in der Bundesliga möglich.

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(Photo: Imago)

Yannick Lassmann

Rafael van der Vaart begeisterte ihn für den HSV. Durchlebte wenig Höhen sowie zahlreiche Tiefen mit seinem Verein und lernte den internationalen Fußball lieben. Dem VAR steht er mit tiefer Abneigung gegenüber. Seit 2021 bei 90Plus.

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