Markus Krösche prägte die vergangenen fünf Jahre von Eintracht Frankfurt. Seine Arbeit hinterließ auch im Ausland Eindruck.
Nach Bild-Informationen soll der Sportvorstand des Bundesligisten eine zentrale Rolle beim Neuaufbau der AC Milan spielen. Krösche selbst, der sich nicht zum ersten Mal auf der Kandidatenliste der Rossoneri befindet, würde die Aufgabe für reizvoll erachten. Denn dort winke ihm nicht nur der Posten des Sportdirektors, sondern eine ähnlich einflussreiche Position wie bei Eintracht Frankfurt.
Auf einen Kommentar zu den Wechselgerüchten verzichtete Krösche. Sein aktueller Arbeitgeber rechne nicht mit einem schnellen Abgang, verantwortet der 45-Jährige doch den mit der Trennung von Albert Riera, der nur knappe drei Monate wirken durfte, eingeläuteten Umbruch. Gemeinsam mit dem neuen Cheftrainer Adi Hütter plant er aktuell den Kader, bastele an mehrere Deals – wie etwa den immer konkreter werdenden Abgang von Nathaniel Brown zum FC Bayern München.
Krösche: Wiedersehen mit SGE-Erfolgscoach Glasner?
Darüber hinaus könnte sich Krösche nicht ohne Frankfurter Gegenwehr verabschieden. Er benötige die Zustimmung des Präsidenten und Aufsichtsratsvorsitzenden Mathias Beck. Denn die im bis 2028 laufenden Vertrag enthaltene Ausstiegsklausel hätte für einen Wechsel im Sommer längst gezogen werden müssen. Sollte die AC Milan den gebürtigen Hannoveraner also verpflichten wollen, müssten die Verhandlungen mit Eintracht Frankfurt aufgenommen werden.
Sollte es ihn zum 19-fachen italienischen Meister ziehen, könnte es ein Wiedersehen mit einem auch in Frankfurt bestens bekannten Coach geben. Oliver Glasner, gewann bekanntermaßen 2022 sensationell mit der SGE die Europa League, zählt zu den Favoriten auf die nach der Entlassung von Massimiliano Allegri freigewordenen Trainerstelle. Zudem werden auch Rúben Amorim (vormals Manchester United) und der zurzeit in Saudi-Arabien aktive Matthias Jaissle gehandelt.

Ohnehin befindet sich die AC Milan derzeit auf der Suche nach Führungskräften. Denn nachdem sie am letzten Spieltag die Teilnahme an der Champions League verspielte, mussten neben Allegri auch Geschäftsführer Giorgio Furlani, Sportdirektor Igli Tare und der technische Direktor Geoffrey Moncada gehen. Krösche würde daher – für ein Engagement bei einem der namhaftesten Klubs Europas eher unüblich – reichlich Gestaltungsspielraum bekommen, um eine Mannschaft zu entwickeln, die wieder in die italienische Spitze rückt.
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