Der FC Bayern hat es geschafft, in der Vergangenheit gleich mehrere wichtige Vertragsverlängerungen über die Bühne zu bekommen. Darunter die von Alphonso Davies, Dayot Upamecano und Jamal Musiala.
Weitere Spieler sollen folgen. Bayern will mit Harry Kane, Luis Diaz, aber auch Konrad Laimer verlängern. Der Österreicher hofft auch, dass es ein passendes Angebot seitens des Rekordmeisters geben wird.
Für den Moment ist das aber noch nicht der Fall, der Poker läuft. Und das auf Hochtouren. Bayern will gerne mit Laimer verlängern, der Österreicher gerne bleiben. Doch ganz so einfach ist das nicht und es geht mal wieder um das Thema Geld.
Laimer-Verlängerung wird zum Geduldsspiel
Eigentlich, so lautete ursprünglich die Aufgabe für Max Eberl, sollten Gehaltskosten eingespart werden. Musiala, Upamecano und co. erhielten aber eine Gehaltserhöhung, während ein Serge Gnabry zum Beispiel ein geringeres Grundgehalt kassiert. Insgesamt geht die Rechnung auch deswegen ein wenig besser aus als zunächst vermutet, weil teure Verträge von Leroy Sané oder Leon Goretzka ausliefen respektive auslaufen.

Der Fall Laimer ist aber nun ein ganz spezieller. Der FC Bayern will nach BILD-Informationen in diesem Poker zeigen, dass man am längeren Hebel sitzt und nicht die Forderungen erfüllen, die die Beraterseite stellt. Und das, obwohl Bayern zufrieden ist. Der Gedanke dahinter: Je eher man es schafft mit einem Spieler zu verlängern und ihm dabei keinen ganz großen Sprung beim Gehalt zu gewähren, desto besser das Zeichen.
Bayern könnte bei Laimer mit einem geringen Anstieg des Grundgehaltes, aber höheren Boni arbeiten. Soll heißen, dass Bayern Laimer dann mehr zahlt, wenn die Saison erfolgreicher verlief und auch mehr Geld eingebracht hat. Win-Win quasi. Die Kritik der vergangenen Jahre war ja, dass zu wenig gewonnen wurde für die aus Sicht der Bayern-Verantwortlichen doch arg hohen Gehälter. Im Fall von Laimer ist es allerdings jetzt so, dass der Poker erst einmal still steht.

